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Macron fordert von Deutschland mehr Investitionen in Europa

Vor Beginn des deutsch-französischen Ministerrats in Paris hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron von Deutschland mehr Einsatz für Investitionen in Europa gefordert.

Macron kritisierte, dass die Eurozone nicht gut funktioniere, weil die Schere zwischen den Ländern immer weiter auseinandergehe. Er wolle zwar keine Lektionen erteilen, aber man müsse herausfinden, welches Szenario in gesamtwirtschaftlicher Hinsicht geeignet sei.

Ungeachtet dessen zeigte sich Macron im Gespräch mit der deutschen und der französischen Zeitungsgruppe erneut den überzeugten Europäer, der auf Gerechtigkeit und Ausgleich bedacht sei. Deutschland müsse für eine "Wiederbelebung der öffentlichen und privaten Investitionen in Europa sorgen", sagte Macron in einem Interview mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe und der französischen Zeitung "Ouest-France". "Die Länder, die bereits verschuldet waren, machen immer mehr Schulden".

An diesem Donnerstag tagt in Paris der deutsche-französische Ministerrat.

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Macron machte deutlich, dass Deutschland seine wirtschaftliche Stärke "zum Teil den Missständen in der Eurozone" und "der Schwäche anderer Volkswirtschaften" zu verdanken habe. Es gehe nicht darum, die früheren Schulden zu vergemeinschaften, so der Präsident. Die Präsidenten besuchen dort auch das Grab des französischen Kaisers Napoleon. "Die Frage ist nicht, ob diese Änderungen nötig werden, sondern wann und wie".

Er sei davon "beseelt", zum Ursprung zurückzukehren: "Europa wurde im Zuge eines Versprechens von Frieden, Fortschritt und Wohlstand gegründet. Eine Vision von einem Europa, das wieder mehr inspiriert". Berlin und Paris hatten Arbeitsgruppen zur Vertiefung der Währungsunion und zur Harmonisierung von Unternehmenssteuern eingerichtet. Demnach soll es bis Mitte September ein erstes gemeinsames Konzept geben, wie die Bemessungsgrundlagen bei der Körperschaftsteuer angeglichen werden können.

Bildlegende: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron begrüsst Bundeskanzlerin Angela Merkel zum ersten Mal in Paris. Danach standen Beratungen unter anderem zur europäischen Verteidigungspolitik an.

"Wir haben seit dem Frühjahr eine gemeinsame europäische Kommandozentrale". "Wir stecken heute den Rahmen für eine europäische Verteidigungsunion ab und schlagen die ersten Projekte vor", sagte Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen der Zeitung "Rheinische Post". "Jetzt geht es um die Bedingungen der Zusammenarbeit und ihre Finanzierung".

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