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MÄRKTE: Taubenhafte Yellen treibt die Kurse an den Börsen

MÄRKTE: Taubenhafte Yellen treibt die Kurse an den Börsen

Gleichzeitig stellte die Federal-Reserve-Chefin fest, dass die Teuerung in der größten Volkswirtschaft der Welt nicht nur unter dem Ziel der US-Notenbank liege, sondern zuletzt zurückgegangen sei. An der Wall Street erklomm der Dow-Jones-Index ein Rekordhoch von 21.580 Punkten.

Die heutige Anhörung vor dem US-Kongress könnte einer der letzten Auftritte dieser Art für Janet Yellen gewesen sein, denn eine zweite Amtsperiode Yellens als US-Notenbankchefin wird dem Magazin "Politico" zufolge immer unwahrscheinlicher. "Die Marktteilnehmer scheinen nach den jüngsten Aussagen mit einer vorsichtigen Gangart der Fed bei den Zinsen zu rechnen", sagte Helaba-Analyst Ulrich Wortberg. Der Leitindex, der im frühen Handel die Hürde von 12.500 Punkten mehrfach testete, legte bis zum Nachmittag kräftig um 1,12 Prozent auf 12 576,67 Zähler zu. Mit dem Abbau ihrer im Zuge der Finanzkrise aufgeblähten Bilanz will die Notenbank wahrscheinlich noch dieses Jahr beginnen. Im Juni hatte die Fed ihren Leitzins auf 1,0 bis 1,25 Prozent angehoben. Zum konkreten Zeitpunkt des nächsten Zinsschritts äußerte sich Yellen vor den Abgeordneten allerdings nicht. Die Währungshüter erwarten weiteres Wachstum und gehen davon aus, dass sich die Arbeitslosenquote in diesem Jahr bei 4,3 Prozent einpendeln wird. Mit diesem Schritt würde die Fed, deren Portfolio am Ende nur noch Staatsanleihen umfassen soll, sich endgültig von der jahrelangen Krisenpolitik verabschieden. Vor Ausbruch der weltweiten Finanzkrise im Jahr 2007 hatte die Bilanzsumme der US-Notenbank bei rund 800 Milliarden Dollar gelegen. Damit wäre de facto Vollbeschäftigung erreicht.

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Schon die Vorveröffentlichung des Redemanuskriptes von Frau Yellen hatte an den Börsen für Erleichterung gesorgt. Doch Yellen sieht hierin wenig Grund zur Sorge.

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