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Gipfel der Gewalt: Chaos und Festnahmen - UMFRAGE

Gipfel der Gewalt: Chaos und Festnahmen - UMFRAGE

Die Hamburger Polizei hat einen Protestzug gegen den G20-Gipfel in der Hansestadt wegen zahlreicher vermummter Demonstranten gestoppt. Während des Konzerts in der Elbphilharmonie entbrannte in der Schanze dann die neue Auseinandersetzung.

- "The Telegraph": "Deutsche Polizei feuert Wasserwerfer nach Angriffen auf sie mit Flaschen und Steinen". Die Polizei vermeldete mehrere Festnahmen.

Über 190 Polizisten seien verletzt, teils sehr schwer.

Bei den Krawallen wurden nach Polizeiangaben vom Freitagabend 196 Beamte verletzt, darunter seien keine Schwerverletzten. Polizei und Demonstranten beschuldigen sich gegenseitig, die Lage bewusst eskaliert zu haben. Die Leidtragenden neben den Polizisten seien "die Bürger, deren Autos angezündet, die Händler, deren Läden geplündert, die Anwohner, deren Fensterscheiben zertrümmert wurden", erklärte Parteichef Martin Schulz am Samstag.

Mit einem massiven Aufgebot ist die Polizei kurz vor Mitternacht gegen die Randalierer in der Schanze vorgerückt. Die Polizei rechnete mit bis zu 8000 gewaltbereiten Demonstranten. Die Initiative "Hamburg zeigt Haltung" erwartet 20 000 bis 30 000 Demonstranten bei ihrer Veranstaltung (12.00 Uhr), die am Hafenrand entlang bis zum Fischmarkt führen wird. "Unbeteiligte sollten sich unbedingt aus dem Bereich entfernen". Dieser war nur wenige Meter weit gekommen.

Hamburg - Eine Explosion der Gewalt von Linksautonomen hat am Freitag die politischen Gespräche der Staats- und Regierungschefs beim G20-Gipfel in Hamburg überschattet.

Demonstranten vs Polizei 2
Die Polizei setzt Wasserwerfer gegen Demonstranten ein

Am letzten Tag des G20-Gipfels haben in Hamburg erneut Tausende Menschen gegen das Treffen der Wirtschaftsmächte demonstriert.

Einsatzkräfte riegelten den südlichen Zugang zur Straße ab. Der S-Bahn-Verkehr in der Innenstadt war erneut zeitweilig gestört, dann wurden alle Sperrungen aufgehoben.

In der Gefangensammelstelle in Hamburg-Harburg befanden sich nach Angaben der Rechtsanwältin Gabriele Heinecke am Samstagabend 290 Personen. "Stattdessen werden Telefonbücher hingelegt mit der Aufforderung, sich einen Anwalt herauszusuchen". Im Wesentlichen seien die Anträge auf Haftbefehle von den Gerichten zurückgewiesen worden, dafür sei Gewahrsam bis Sonntag zwischen 15.00 und 18.00 Uhr ausgesprochen worden, sagte sie.

Mittlerweile ist am Hamburger Hauptbahnhof ein Sonderzug losgefahren, der G20-Gegner in Richtung Basel bringen soll. Mit der Maßnahme sollte nach mutmaßlichen Straftätern gesucht werden. Doch noch nie griffen Gewalttäter die Stadt gleichzeitig an so vielen unterschiedlichen Orten an. Letztlich kontrollierten die Beamten nur oberflächlich. Dabei kommen auch Spezialkräfte der Polizei - ausgerüstet mit Maschinengewehren - zum Einsatz.

"G20: Eine solche Nacht darf sich in unserem Rechtsstaat nicht wiederholen!", twitterte die Gewerkschaft der Polizei (GdP). Die Antragsteller können noch Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht einreichen. Außenminister Sigmar Gabriel warnte gar vor einem Handelskrieg mit den USA.

Den Tätern "aus allen Teilen Europas" sei es nur "um Gewalt an sich" gegangen, so Gabriel weiter. Sie wird vor allem von linken Gruppen und Friedensinitiativen unterstützt. "Zieht euch was Weißes an und räumt auf, was der schwarze Block angerichtet hat", schrieb ein Mann im Internet unter dem Twitter-Hashtag "#Hamburg räumt auf". In ihm schließen sich unterschiedliche linksradikale Gruppen zusammen, um etwa bei Großdemonstrationen zu randalieren. In den vergangenen Jahren haben sich allerdings auch Rechtsextremisten zu einem schwarzen Block zusammengeschlossen.

Rückrufaktion in vier Bundesländern | Reinigungsmittel in Rewe-Milch!
Die österreichische Molkerei Gmundner warnt: Eine Charge der Rewe-Marke "ja!" ist mit Spuren von Reinigungsmittel verunreinigt. Gegen Erstattung des Kaufpreises könne die Milch in den jeweiligen Verkaufsstätten zurückgeben werden.

Protestmarsch in der Türkei
Der Vorsitzende der Mitte-Links-Partei, Kilicdaroglu , hatte den Protestmarsch von Ankara nach Istanbul am 15. Präsident Erdogan hatte Kilicdargolu wiederholt vorgeworfen, mit seinem Marsch Terroristen zu unterstützen.

Merkel und Trump reden vor G20 eine Stunde lang
Der Präsident der Türkei, Recep Tayyip Erdogan , sprach am Samstag auf einer Pressekonferenz am Ende des G20-Gipfels in Hamburg . Es gelang gar, mehr als 300 Millionen Euro für einen internationalen Fonds für Frauen in Entwicklungsländern zusammenzusammeln.

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