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G20-Treffen endet nach zweiter Krawallnacht

G20-Treffen endet nach zweiter Krawallnacht

Polizeipräsident Ralf Martin Meyer sagte am späten Abend, es gebe mittlerweile viele Kleingruppen, die durch die Stadt zögen. Ganze Straßenzüge waren mit Glasscherben und herausgerissenen Pflastersteinen bedeckt, Bankautomaten demoliert.

Vor der "Roten Flora" brennt eine kleine Barrikade. Polizisten stehen daneben, auch sie wirken erschöpft. Sie wollen die Straße nicht räumen, damit die Lage nicht wieder eskaliert. Der Veranstalter erklärte den Demonstrationszug nach gut einer Stunde für beendet.

Gerade einmal rund 100 Meter weit kommt der Demonstrationszug von "Welcome to Hell".

Am zweiten Gipfeltag am Samstag versammelten sich zehntausende G20-Kritiker zu einer Großdemonstration unter dem Motto "Grenzenlose Solidarität statt G20". Laut Polizei hatten sich rund 1000 Menschen vermummt, nur wenige legten nach Aufforderung der Beamten ihre Halstücher, Kapuzen und Sonnenbrillen ab. Nachdem mehrere Geschäfte geplündert und Barrikaden angezündet wurden, rückte die Polizei vor.

Nach der zweiten heftigen Krawallnacht in Folge rechnen die Beamten allerdings erneut mit gewaltsamen Protesten. Im Minutentakt fliegen Flaschen, Böller werden gezündet, Verkehrsschilder aus ihrer Verankerung gerissen. Dann stoppt die Polizei die Demonstranten und fordert den Schwarzen Block auf, ihre Vermummung abzulegen. Mit Wasserwerfern und Pfefferspray gehen die Polizisten gegen die G20-Gegner vor. Sie ging mit einem Großaufgebot gegen etwa 1500 Randalierer vor.

Wasserwerfer der Polizei im Schanzenviertel in Hamburg im Einsatz. "Gewalttäter rüsten sich mit Gerüstteilen und Steinen aus".

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Im Stadtteil Eimsbüttel zerstören Chaoten in mindestens zehn Geschäften Schaufenster oder Türen. Denn der ist gerade bei Jamie Watson von einer gegenüberliegenden Boutique. Er sei sich "absolut sicher", dass dieser verhältnismäßig gewesen sei. "Mir tun einfach die armen Polizisten leid". Den gebuchten Tiefgaragenplatz habe er am Vortag nicht mehr erreichen können, weil alles abgesperrt gewesen sei. Angegriffen wurde auch der Pressesprecher der Hamburger Polizei, wie diese mitteilte. Politiker aller Parteien zeigten sich entsetzt. Er findet gut, dass sich so viele an den Protesten beteiligt haben. Mehr als 200 Beamte wurden bislang verletzt, es gab rund 260 Fest- und Ingewahrsamnahmen. "Denn es muss so sein, dass in demokratischen Staaten und weltoffenen Städten wie Hamburg so etwas stattfinden kann", sagte Scholz. Doch die Fronten zwischen den Gipfelgegnern und der Polizei sind nun extrem verhärtet. Sie waren ursprünglich sogar von bis zu 8000 gewaltbereiten Autonomen ausgegangen.

Dabei hatte es eigentlich friedlich begonnen.

- Corriere della Serra: "Zusammenstöße in Hamburg vor dem Gipfel". Im sogenannten Transferkorridor zwischen Flughafen und Innenstadt gilt die Verfügung vom 7. Juli 2017 ab 6.00 Uhr bis 8. Juli 2017, 17.00 Uhr.

Etwa zur selben Zeit landete US-Präsident Donald Trump auf dem Hamburger Flughafen.

Unterdessen wies das Hamburgische Oberverwaltungsgericht am Donnerstag mehrere Beschwerden der globalisierungskritischen Organisation Attac zurück. Die Antragsteller können aber noch Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht einreichen.

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