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Erster Deutschlandbesuch: Trump zum G20-Gipfel in Hamburg gelandet

Erster Deutschlandbesuch: Trump zum G20-Gipfel in Hamburg gelandet

8 Uhr: Am Donnerstagabend wollen Demonstranten aus dem militanten linksradikalen Spektrum unter dem Motto "Welcome to Hell" (Willkommen in der Hölle) durch die Hansestadt ziehen. Polizeisprecher Timo Zill sprach am Freitagmorgen im Deutschlandfunk von einer drohenden "unbeherrschbaren Sicherheitssituation".

Die Gewalttäter würden sich mit hoher Wahrscheinlichkeit unter die Demonstration "Grenzenlose Solidarität statt G20" mischen, erklärte Hamburgs Polizeipräsident Ralf Martin Meyer. Ausserdem brannten einige Barrikaden auch am Morgen noch. In der Nacht kam es allerdings auch zu vereinzelten Flaschenwürfen gegen Polizeibeamte.

"G20: Eine solche Nacht darf sich in unserem Rechtsstaat nicht wiederholen!", twitterte die Gewerkschaft der Polizei (GdP). Kanzleramtschef Peter Altmaier (CDU) sprach sogar von "linksextremem Terror".

Merkel sagte nach ihrer Ankunft in Hamburg vor Journalisten, die Verhandlungen zum Klimaschutz seien noch nicht abgeschlossen. Der Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz begrüßte Trump und seine Frau und geleitete sie zu einem bereitstehenden Hubschrauber der US-Armee, der das Ehepaar weiter zum Gästehaus des Senats transportierte, begleitet von weiteren Hubschraubern. Nach Auffassung der SPD-Spitzenleute könnte New York als ständiger Gipfelort diesem Image entgegenwirken. Den Sicherheitsbehörden zufolge könnte es sich dabei um eine der potenziell gewaltträchtigsten Demonstrationen gegen den Gipfel handeln.

China lässt krebskranken Dissidenten Liu weiterhin nicht ausreisen
China will den zu einer Haftstrafe verurteilten Bürgerrechtler und Schriftsteller Liu aber bisher nicht ausreisen lassen. Der 61-Jährige wirkte am Samstag bei einer Untersuchung durch den Heidelberger Spezialisten Markus W.

Großeinsatz gegen Feuer im Camden Lock Market
In sozialen Netzwerken wurden Fotos veröffentlicht, auf denen hohe Flammen und ein ausgebranntes Gebäude zu sehen waren. Mehr als 70 Feuerwehrleute brauchten drei Stunden, bis sie den Grossbrand unter Kontrolle bringen konnten.

Kreml nennt Datum für erstes Treffen von Putin und Trump
Das waren ungewohnt vernünftige Töne aus dem Mund eines Präsidenten, der gerne nach dem Prinzip "Teile und herrsche" handelt. Putin sprach seinerseits von einem wichtigen beiderseitigen Treffen, auch wenn es zuvor bereits Telefonate gegeben habe.

Um die Gipfelerklärung war wochenlang gerungen worden.

Die Ausschreitungen am Hafen selbst dauern nur knapp eine halbe Stunde. Allein 331 Millionen (296 Millionen Euro) davon fließen an die UN-Organisation."Dies ist ein lebensrettendes Geschenk", hieß es in einer Mitteilung. Nach Erkenntnissen der Polizei seien auf Dächern Gehwegplatten abgelegt und Brandflaschen vorbereitet gewesen. Das sagte ein Sprecher des Hafenkonzerns HHLA. "Wir wollten nicht schlecht vorbereitet in das Schanzenviertel gehen und die Räumung nicht durchbekommen". Randalierer hinterließen im Szeneviertel Schanze eine Spur der Verwüstung. Auf dem Rollladen eines Geschäfts stand "Chaostage Hamburg". Die Polizei berichtete von 76 verletzten Beamten, die Veranstalter von zahlreichen Verletzten auch auf Demonstrantenseite.

Trotz der Ausschreitungen sei die Sicherheit der Gipfelteilnehmer gewährleistet, betonte die Polizei. In der Krawallnacht zum Samstag seien 43 Menschen festgenommen und 96 in Gewahrsam genommen worden. Zur Zahl der verletzten Demonstranten konnten weder Polizei noch Feuerwehr Angaben machen. "Wir haben den Eindruck gehabt, dass sich hier etwas verselbstständigt hat, dass hier eine Form von Militanz auf die Straße getragen wurde, die sich so ein bisschen an sich selbst berauscht hat - und das finden wir politisch und inhaltlich falsch", sagte Blechschmidt dem NDR. Der Gipfel der führenden Industrie- und Schwellenländer soll am Samstag mit der Veröffentlichung der Abschlusserklärung zu Ende gehen. Viele äußerten sich im Internet begeistert über die Aktion.

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