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Dramatiker Ferdinand Schmalz bekommt den Bachmann-Preis

Dramatiker Ferdinand Schmalz bekommt den Bachmann-Preis

Es ist das große Wettlesen und eines der wichtigsten deutschsprachigen Literaturevents: der Ingeborg-Bachmann-Preis.

Schmalz wurde 1985 geboren, heißt mit bürgerlichem Namen Matthias Schweiger, studierte Theaterwissenschaften und tritt gerne als Kunstfigur auf. Der Österreicher sicherte sich mit "mein lieblingstier heißt winter" den mit 25.000 Euro dotierten Hauptpreis der Jury, wie der ORF berichtet.

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"Der Text ist tatsächlich makellos", befand die Kritikerin Sandra Kegel, auf deren Einladung Schmalz am Wettlesen teilnahm. Für Jurorin Meike Feßmann gelang Schmalz die Mischung zwischen Klamauk und Ernsthaftigkeit, und für Kritiker Stefan Gmünder war es ein Text, "der wirklich rockte". Ferdinand Schmalz setzte sich in einer Stichwahl gegen den US-Amerikaner mit Kärntner Wurzeln, John Wray, und seinen Roman "Madrigal" durch. Der amerikanische Schriftsteller mit familiären Bindungen nach Kärnten hatte für den Wettbewerb erstmals auf Deutsch geschrieben.

Es gibt wenige Gelegenheiten, an denen öffentlich so kontrovers über Literatur diskutiert wird, wie bei den "Tagen der deutschsprachigen Literatur" in Klagenfurt. Der vierte Preis der Jury, der mit 7500 Euro dotierte 3sat-Preis, ging an Gianna Molinari aus der Schweiz für "Loses Mappe", eine Flüchtlingserzählung.

Für seine Arbeit am Theater wurde Schmalz schon mehrfach ausgezeichnet. Den Kelag-Preis, mit einem Preisgeld von 10 000 Euro, gewann der deutsche Autor Eckhart Nickel.

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