• Nachrichten
  • Unterhaltung

Dramatiker Ferdinand Schmalz bekommt den Bachmann-Preis

Dramatiker Ferdinand Schmalz bekommt den Bachmann-Preis

Es ist das große Wettlesen und eines der wichtigsten deutschsprachigen Literaturevents: der Ingeborg-Bachmann-Preis.

Schmalz wurde 1985 geboren, heißt mit bürgerlichem Namen Matthias Schweiger, studierte Theaterwissenschaften und tritt gerne als Kunstfigur auf. Der Österreicher sicherte sich mit "mein lieblingstier heißt winter" den mit 25.000 Euro dotierten Hauptpreis der Jury, wie der ORF berichtet.

In die Wiener Vorstadt liefert der "Eismann"-Fahrer Schlicht zu einem Kunden immer wieder Rehragout - doch an einem heißen Sommertag sagt der Kunde, Doktor Schauer, dass er selbst anstelle des Wildbrets in die Kühltruhe steigen werde, verbunden mit der Bitte, die tiefgefrorene Leiche später auf die Hubertuswarte zu transportieren, wo sie in der Morgensonne auftauen solle".

Tour de France: Rigoberto Uran gewinnt 9. Etappe
Auf dem äußerst schwierigen Abschnitt hatten die Radprofis sieben Bergwertungen mit insgesamt 4600 Höhenmetern zu überwinden. Etappe der diesjährigen Tour de France von Nantua nach Chambery in einer Zeit von 5:27:22 Stunden gewonnen.

Trump hält Europarede in Polen
Der US-Präsident erwähnte auch nicht, dass die Zivilgesellschaft beklagt, der Staat wolle sie unter seine Kontrolle stellen. Mit Spannung wird erwartet, ob er dabei in Warschau die Rolle der USA als Sicherheitsgarant in der Region bekräftigt.

Merkel spricht mit Trump über G20-Agenda und internationale Krisen
Doch es gelingt den Demonstranten nicht, einen der Staats- oder Regierungschefs vom Betreten des Tagungsortes abzuhalten. Vor dem Besuch hatte die Bundesregierung Erdogan einen Auftritt vor Anhängern am Rande des G20-Gipfels untersagt.

"Der Text ist tatsächlich makellos", befand die Kritikerin Sandra Kegel, auf deren Einladung Schmalz am Wettlesen teilnahm. Für Jurorin Meike Feßmann gelang Schmalz die Mischung zwischen Klamauk und Ernsthaftigkeit, und für Kritiker Stefan Gmünder war es ein Text, "der wirklich rockte". Ferdinand Schmalz setzte sich in einer Stichwahl gegen den US-Amerikaner mit Kärntner Wurzeln, John Wray, und seinen Roman "Madrigal" durch. Der amerikanische Schriftsteller mit familiären Bindungen nach Kärnten hatte für den Wettbewerb erstmals auf Deutsch geschrieben.

Es gibt wenige Gelegenheiten, an denen öffentlich so kontrovers über Literatur diskutiert wird, wie bei den "Tagen der deutschsprachigen Literatur" in Klagenfurt. Der vierte Preis der Jury, der mit 7500 Euro dotierte 3sat-Preis, ging an Gianna Molinari aus der Schweiz für "Loses Mappe", eine Flüchtlingserzählung.

Für seine Arbeit am Theater wurde Schmalz schon mehrfach ausgezeichnet. Den Kelag-Preis, mit einem Preisgeld von 10 000 Euro, gewann der deutsche Autor Eckhart Nickel.

Lassen Sie Ihren Kommentar




Aktuelle Nachrichten



Empfohlen

Hunderttausende beim Christopher-Street-Day-Umzug in Köln
Rooney kehrt von Man United zu Heimatclub Everton zurück
Rückrufaktion in vier Bundesländern | Reinigungsmittel in Rewe-Milch!
Drama bei Werder-Test: Ajax-Star kollabiert
Polizei stoppt G20-Protest "Welcome to Hell"
Neue Ausschreitungen bei Protesten in Hamburg
Wimbledon im Live-Ticker: Roger Federer gegen Mischa Zverev
Protestmarsch in der Türkei
Polizei stoppt Anti-G-20-Demo wegen vieler Vermummter
Steinmeier macht sich nach G20-Gipfel Bild von Lage in Hamburg