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Donald Trump: Peinliches Kompliment an Brigitte Macron

Donald Trump: Peinliches Kompliment an Brigitte Macron

Macron inszeniert Weltpolitik. Die Art und Weise, auf die er das Kunststück vollbrachte, Donald Trump nur vier Tage nach dem G-20-Gipfel in Hamburg erneut über den Atlantik zu locken, illustriert Macrons offensiven Geist: Zweimal liess sein Stab im Juni halböffentlich verlauten, man habe den US-Oberbefehlshaber nach Paris geladen. Denn mit seiner Geste zeigt er seinen Landsleuten, dass Frankreich zurück ist auf der Weltbühne.

Im Bereich des Klimawandels hofft Macron, den sturen Trump einfach umgehen zu können und "Städte, Bundesstaaten und die Unternehmer in Amerika davon zu überzeugen, uns zu folgen", ob das der Staatschef billige oder nicht, erklärte er in einem gestern erschienenen Interview mit der Regionalzeitung Ouest-France. Er hatte sich während des Besuchs alle Mühe gegeben, den US-Präsidenten trotz dessen Differenzen mit anderen westlichen Staatschefs nicht als isoliert dastehen zu lassen. Bei einem Arbeitstreffen im Élyséepalast vereinbarten sie am Donnerstag ein gemeinsames Vorgehen im Anti-Terror-Kampf und gegen Dumping auf dem Weltmarkt. Dann wandte Trump sich an Macron, wiederholte das Kompliment und schob ein "wunderschön" hinterher. Trump ist in diesem Jahr Ehrengast, weil auch an den Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg vor hundert Jahren erinnert wird. "Die Freundschaft zwischen unseren beiden Nationen und uns selbst ist unzerbrechlich", sagte Trump. "Ich weiß, dass viele Leute es brauchen, dass Nizza an diesem Tag nach vorn gestellt wird", sagt die Vorsitzende des Opferverbands "Promenade des Anges" ("Promenade der Engel"), Emilie Petitjean.

Trump und Macron: Zusammenarbeit ja, Einigkeit nein
Derzeit verwendet die deutsche Bundeswehr unter anderem den Eurofighter , Frankreich unter anderem die Rafale als Kampfflugzeug. Merkel bekräftigte, die Zusammenarbeit mit Frankreich unter der Regierung Macron "mit neuem Elan" aktivieren zu wollen.

VR-Brille für nur 200 Dollar: Facebook plant günstige Oculus-Alternative
Und auch andere Hersteller arbeiten an drahtlosen VR-Systemen, etwa Qualcomm mit Google, HTC, Lenovo, Intel oder Samsung. Laut Bloomberg soll das Gerät nächstes Jahr vorgestellt und im gleichen Jahr in den Handel kommen.

Hendricks bleibt bei Nein zu Zulassung
In der kommenden Woche ist geplant, dass der zuständige EU-Fachausschuss eine Stellungnahme zum Kommissionvorschlag abgibt. Um mit Ja oder Nein stimmen zu können, muss sich die Bundesregierung einig sein - Hendricks ist nun schon mal dagegen.

Ausserdem wollen sie einen Fahrplan für die Zukunft von Syrien nach dem Bürgerkrieg initiieren. Wegen des symbolischen Datums war die Attacke in Nizza auch als Angriff auf Frankreich und seine Werte verstanden worden. Zum Auftakt seiner knapp zweitägigen Visite besuchte er mit Macron das überdimensionierte Grab Napoleons und das Armeemuseum im Invalidendom. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bezeichnete den Täter als ihren "Soldaten" - doch eine Verbindung des Mannes zu der Organisation fanden die Ermittler nicht. Die Präsidenten wohnten der Parade auf den Champs Élysées von einer Tribune am Concorde-Platz aus bei. Gestern dürfte er seine Meinung leicht revidiert haben, als er die französische Hauptstadt selber und von ihren besten - nicht zuletzt gastronomischen - Seiten kennen lernen durfte. Offensichtlich gelöst verfolgt der Amerikaner die Parade, salutiert vor den amerikanischen Truppen. "Du kannst alles machen". Für Freitagnachmittag waren Gedenkzeremonien in der Mittelmeerstadt geplant, zu denen auch Präsident Macron erwartet wurde. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie sich der Nationalspruch "Liberté, Égalité, Fraternité abzeichnete - "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit". Luftballons sollten in den Himmel steigen. Um 22.34 Uhr, dem genauen Zeitpunkt des Anschlags, sollte es eine Schweigeminute geben. Es passierte während des Feuerwerks zum Nationalfeiertag - auf dem nun stets ein Schatten liegt. Für diese Botschaft hatten sich Angehörige der Opfer entschieden.

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