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Bonner Landgericht Mit Gift gedroht - Haribo-Erpresser muss ins Gefängnis

Bonner Landgericht Mit Gift gedroht - Haribo-Erpresser muss ins Gefängnis

Zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten hat das Bonner Landgericht gestern den sogenannten Haribo-Erpresser verurteilt. Der Rentner aus Dortmund hatte den Unternehmen Haribo, Lidl und Kaufland gedroht, Lebensmittel zu vergiften. Nicht nur vom Bonner Süßwaren-Hersteller, auch von den Supermarkt-Ketten Lidl und Kaufland hatte der Senior Bitcoins gefordert, eine Internetwährung.

Als Motiv gab der Dortmunder Altersarmut an. Er wollte eine Millione Euro in der Internet-Währung Bitcoin haben. Als er im Herbst 2016 nicht einmal mehr ein Arztrezept bezahlen konnte, habe er den Plan gefasst, berichtete der Gift-Opa.

Er bestellte Gift im Darknet, tarnte seine Erpresser-Briefe als Werk von Islamisten. Inspiriert von einem Duo, das Lidl mit Rohrbomben erpresst hatte, habe er dann zunächst Buttersäure in acht Filialen verspritzt.

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Bei mit Zyankali vergifteten Haribo-Produkten wäre das anders gewesen: Es führt zu einem qualvollen Erstickungstod.

Der Rentner sei sehr raffiniert vorgegangen, so der Richter. Aber: "Sie haben nicht aufgehört", sagt de Vries in Richtung des Angeklagten. Da sei ihm die Idee mit der Erpressung gekommen. Auf einer Kurierfahrt wurde der Senior, der seine 180-Euro-Rente mit Nebenjobs aufbessert, Heiligabend festgenommen. Er werde trotzdem Revision einlegen, so Ohm.

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