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Anpassung der Reisehinweise für die Türkei

Praktikabel ist das für Urlauber kaum.

"Die Reisen für die Urlauber finden wie gebucht statt", teilte der Deutsche Reisverband am Donnerstag nach dem Statement von Außenminister Sigmar Gabriel mit. So würden unterschiedliche Sicherheitsstufen in verschiedenen Gebieten in der Türkei festgelegt. Eine Reisewarnung wird aber nicht ausgesprochen. Das Auswärtige Amt hat Reisewarnungen beispielsweise zu Ländern wie Syrien, Irak, Libyen und Jemen herausgegeben. Dies ist beispielsweise auf den Philippinen der Fall. Für die Registrierungsempfehlung liefert das Amt auch eine Erklärung. Teilweise wurde der konsularische Zugang entgegen völkerrechtlichen Verpflichtungen verweigert.

Die Reisebranche vermag die Folgen aufgrund der wachsenden Spannungen in der Türkei noch nicht abzusehen. Die Bundesregierung begründet den Schritt mit der Inhaftierung des Menschenrechtsaktivisten Peter Steudtner.

Gibt es jetzt eine Reisewarnung für die Türkei?

Was rät das Auswärtige Amt deutschen Urlaubern?

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Im Reiseverkehr könne es weiterhin zu Beeinträchtigungen und insbesondere zu verstärkten Sicherheitskontrollen an den Flughäfen kommen.

Vor einem Badeurlaub an den türkischen Mittelmeerküsten warnt die Berliner Behörde explizit nicht. Demnach können jederzeit Ausgangssperren verhängt, Durchsuchungen vorgenommen und allgemeine Personenkontrollen durchgeführt werden. Verdächtige könnten bis zu 14 Tage in Polizeigewahrsam genommen werden. Tatsächlich müssen Reisende nun einige Regeln beherzigen. Es gelten die regulären Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und damit die Storno- und Umbuchungsgebühren.

In einer aktuellen Pressemitteilung blicken zahlreiche deutsche Reiseveranstalter wie "FTI Touristik", "Schauinsland-Reisen" oder "Bentour Reisen" zwar positiv in die Zukunft, die aktuelle politische Krise in der Türkei dürfte bei dieser Einschätzung aber noch nicht maßgeblich gewesen sein. Thomas-Cook-Gäste in der Türkei würden über die Anpassung der Reisehinweise informiert.

Torsten Schäfer, Sprecher des Deutschen Reiseindustrieverbandes DRV, sagte, dass nur bei Einzelreisenden geraten wird, sich bei der Botschaft oder Konsulaten zu melden. Die Last-Minute-Nachfrage habe zuletzt deutlich zugenommen, bestätigte der Deutsche Reiseverband auf Anfrage. Bis Ende Juni büßten Umsätze bei Türkei-Urlauben laut Angaben im Vergleich zur guten Sommersaison 2015 zwei Drittel ein.

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