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Angreifer in ägyptischen Badeort Touristen mit Messer attackiert

Das Auswärtige Amt in Berlin erklärte, es könne nicht ausschließen, dass unter den Opfern auch deutsche Staatsangehörige seien. Dabei handelt sie keineswegs nur selbstlos. Nach einer Vielzahl von Anschlägen sind die Sicherheitsvorkehrungen an den Touristenorten Ägypten verschärft worden. Er habe die beiden persönlich gekannt, sagte der ehemalige deutsche Honorarkonsul Hurghadas, Peter-Jürgen Ely, am Samstagmorgen der Nachrichtenagentur dpa.

Bei den Verletzten soll es sich einem Bericht der staatlichen ägyptischen Zeitung "Al-Ahram" zufolge um Touristinnen unter anderem aus Armenien und Tschechien handeln.

Der Angreifer sei von einem öffentlichen Bereich aus an den Hotelstrand geschwommen und habe mit dem Messer mehrere Touristengruppen angegriffen, hieß es in einer Erklärung des ägyptischen Innenministeriums. Der Angreifer wurde festgenommen, sein Motiv blieb zunächst unklar. Der Gouverneur der Provinz am Roten Meer, Ahmed Abdullah, bestätigte aber, dass bei dem Angriff zwei ausländische Urlauber ums Leben gekommen seien. Zunächst bekannte sich niemand zu diesem Angriff. Er habe während des Angriffs auf Arabisch, offenbar zu Ägyptern geschrien, sie sollten sich fernhalten. Er attackierte offenbar gezielt Ausländer. Das Auswärtige Amt weist aber darauf hin, dass landesweit ein "erhöhtes Risiko terroristischer Anschläge und die Gefahr von Entführungen" besteht. Im Juli 2005 starben bei einer Anschlagserie im Badeort Scharm al Scheich 68 Menschen, unter ihnen auch westliche Touristen. Hurghada gilt daher als wichtigstes Ziel für Tauchurlauber am Roten Meer überhaupt.

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Der Tourismus in Ägypten war komplett eingebrochen, nachdem am 31. Oktober 2015 beim Absturz eines russischen Ferienfliegers über der Sinai-Halbinsel alle 224 Menschen an Bord ums Leben kamen. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen in Kairo erfuhr, soll er der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) angehört haben. Zuletzt ging es vor allem mit den deutschen Urlaubern wieder bergauf. Die Agentur AP meldet das ebenfalls unter Berufung auf Polizeikreise. Das Verwaltungsgericht Braunschweig wies eine Klage mehrerer Airlines gegen entsprechende vom Luftfahrt-Bundesamt verfügte Auflagen ab, wie es am Freitag mitteilte.

Ausserdem wurden am Freitag in der Nähe von Kairo fünf Polizisten bei einem Angriff auf einen Kontrollpunkt getötet. Damals hatte es sich bei den Tätern im Sympathisanten der Terrororganisation Islamischer Staat gehandelt.

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