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Walter Kohl spricht von "pietätlosem Verhalten"

Walter Kohl spricht von

Sohn und Enkelkinder von Helmut Kohl werden nicht vorgelassen, sondern von der Polizei abgewiesen, dürfen das Heim des verstorbenen Altkanzlers, in dem er aufgebahrt ist, nicht betreten, um sich noch einmal zu verabschieden. Doch der Familienstreit eskaliert weiter. Dass Kohl eine "personifizierte vertrauensbildende Maßnahme der Weltpolitik" gewesen sei, habe dabei geholfen.

Helmut Kohl war am 16. Juni im Alter 87 Jahren gestorben.

Stattdessen tauchte der Unternehmer mit seinen beiden Kindern Johannes (20) und Leyla (15) vor dem Haus seines Vaters auf. Von dessen Tod erfuhr er nach eigenen Angaben aus dem Radio.

Der ältere Sohn von Ex-Kanzler Helmut Kohl kritisiert die Pläne für die Trauerzeremonien und das Begräbnis seines Vaters.

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Und dem Kanadier Stroll im Williams war noch vor zwei Wochen die Grand-Prix-Tauglichkeit abgesprochen worden. Kurz vor der Freigabe beschleunigte der in Führung liegende Hamilton aus einer Kurve heraus nur zögerlich.

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Obwohl - seine Sympathien sind seit Samstag klar verteilt: "Ich würde mich freuen, wenn England und Spanien ins Finale kämen". Sowohl Deutschland als auch Italien reichte das Ergebnis, weil im Parallelspiel Dänemark gegen Tschechien gewann.

Bereits am Todestag am vergangenen Freitag hatte Lammert der Witwe Maike Kohl-Richter persönlich und im Namen des Parlaments sein Beileid ausgesprochen. Bei allem Ärger und Zwist: Die Kohl-Söhne sind nach stern-Informationen niemals von Trauerfeierlichkeiten ausgeschlossen gewesen. "Als sich die Chance ergab, ergriff Helmut Kohl mit dem sicheren Instinkt, der den großen Staatsamann ausmacht, die Initiative". Das besonders auch, um den Eindruck zu vermeiden, er würde es gutheißen, dass sein Vater nicht im Familiengrab beerdigt werden soll. Der "Spiegel" hatte gemeldet, Kohl-Richter habe die Idee präsentiert, nur ausländische Gäste sollten sprechen, darunter Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban, erbitterter Gegner von Merkels Flüchtlingspolitik. Erst als Vertraute vor einem Eklat gewarnt hätten, sei sie von diesen Überlegungen abgerückt.

Walter Kohl wiederum warf Holthoff-Pförtner "Falschaussagen" vor.

An der Sitzung nahmen neben Bundeskanzlerin Merkel und den Bundesministern auch Bundespräsident Steinmeier und mehrere Amtsvorgänger teil.

EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani will beim Trauerakt für den gestorbenen Altkanzler Helmut Kohl dessen Verdienste für Freiheit und Frieden in Europa würdigen. Um die Frage, ob es neben dem europäischen Trauerakt am 1. Juli in Straßburg nicht auch zusätzlich einen nationalen Staatsakt geben muss. Kohls Sarg werde mit einer Europafahne bedeckt, danach per Hubschrauber nach Deutschland gebracht und nach der Landung bei Ludwigshafen nach Speyer überführt. Aus gut unterrichteten Kreisen ist bekannt, dass für diese Teilstrecke angedacht ist, den Sarg mit Kohl per Schiff zum Dom zu bringen. Unklar ist noch, ob dies organisatorisch machbar ist. Dort ist im Dom am späten Nachmittag eine Totenmesse geplant und anschließend ein militärisches Abschiedszeremoniell. Lammert erinnert an die europäische Aussöhnung, Kohls Händedruck mit dem französischen Präsidenten François Mitterand über den Gräbern von Verdun 1984 und den Abzug der letzten russischen Soldaten 1994 aus Berlin.

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