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Seehofer: SPD-Kanzlerkandidat Schulz hat Nerven verloren

Seehofer: SPD-Kanzlerkandidat Schulz hat Nerven verloren

Kanzlerkandidat Martin Schulz hat auf dem SPD-Programmparteitag eine durchaus flammende Rede gehalten und vor allem die Union und Angela Merkel frontal angegriffen. Schulz scheine "zu einem relativ frühen Zeitpunkt des Wahlkampfes die Nerven verloren zu haben", sagte Seehofer vor einer CSU-Vorstandssitzung in München. Jetzt reißt CSU-Chef Horst Seehofer sich zusammen.

Führende Unions-Politiker haben sich empört über SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz gezeigt, nachdem dieser auf dem Parteitag der Kanzlerin einen "Anschlag auf die Demokratie" vorgeworfen hatte. Damit nehme die Union von Merkel bewusst in Kauf, dass weniger Bürger zur Wahl gingen. Hier zeige sich die "Arroganz der Macht".

Nach Stegners Worten ging es Schulz auf dem Parteitag nicht um persönliche Attacken, sondern darum, Unterschiede in der Politik deutlich zu machen. Die Prognose, dass die SPD mit Martin Schulz "wieder eine sozialdemokratische Partei" werde, habe sich nicht erfüllt.

Vom SPD-Bundesparteitag geht für Landeschefin Leni Breymaier ein Aufbruchsignal aus. Seine Partei werde "einen fairen Wahlkampf in der Sache führen". "Nichts ist entschieden!", rief der auch äußerlich durchaus gealterte Schröder den 635 Delegierten und 5000 Gästen in der Westfalenhalle entgegen. Bis zur Bundestagswahl sei noch "eine lange Zeit, um die Stimmung zu drehen". Schröder erinnerte an das Wahljahr 2005.

Trotz schlechter Umfragewerte demonstriert die SPD Zuversicht. "Wir haben gekämpft, und wir haben aufgeholt". Allerdings wird das Vorhaben im CDU-Programm an ein anders Ziel gekoppelt, nämlich zugleich 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens für Entwicklungshilfe auszugeben. Auch wenn es nicht gereicht habe, sei die Aufholjagd enorm gewesen. "Auf in den Kampf!"

"So groß darf die Verzweiflung niemals sein, dass wir Demokraten uns gegenseitig Anschläge auf die Demokratie vorwerfen", fügte der CDU-Generalsekretär hinzu.

In Umfragen ist die SPD aus dem Zwischenhoch nach der Wahl von Schulz zum Kanzlerkandidaten wieder abgesackt und liegt nun bis zu 16 Prozentpunkte abgeschlagen hinter dem Koalitionspartner Union. "Vor der Sommerpause weiß jeder, wo die Union steht", betonte Laschet. Die von den Sozialdemokraten geplanten Veränderungen bei der Einkommensteuer seien nur im besten Fall aufkommensneutral, sagte Schäuble dem "Handelsblatt". Bei den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und im Saarland sei die Wahlbeteiligung wieder angestiegen.

Allerdings ist die "Groko" nach derzeitigen Umfragezahlen wahrscheinlich die einzige Chance für die SPD, Regierungspartei zu bleiben. "Wir werden uns jetzt mit der CDU in aller Ruhe unterhalten, wie wir mit diesen Äußerungen umgehen", sagte er.

Um wieder Wind unter die Flügel zu bekommen, wollte Schulz ein Signal der Geschlossenheit vom Parteitag in die Republik senden, wollte die Genossen motivieren, die in den nächsten knapp 100 Tagen für seinen Einzug ins Kanzleramt kämpfen sollen. Unter ihm als Kanzler werde es auch ein Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit geben, das die Union blockiert habe. Laschet findet: Was Schulz gesagt hat, sei starker Tobak und daneben. Nach Informationen unserer Redaktion erwägt die CDU, alle Familien, die erstmals eine Immobilie erwerben wollen, von der Grunderwerbsteuer zu befreien.

Der Confed-Cup ist die zweite Chance für Russland
Auch der Großraum um Russlands Hauptstadt Moskau kommt als Standort für das DFB-Basisquartier während der WM-Endrunde vom 14. Trotz der Niederlage zeigte sich Tim Cahill für die Partie gegen den Weltmeister am Montag in Sotschi zuversichtlich.

Vapiano gibt Aktien zu 23 EUR aus
Die Zeichnungsfrist ist zu Wochenbeginn ausgelaufen, die Erstnotiz an der Frankfurter Börse ist für den heutigen Dienstag geplant. Bei der Bekanntgabe der Details des Börsengangs Mitte Juni hatte Vapiano noch eine Spanne von 21 bis 27 Euro angegeben.

Tag der Entscheidung für "Jamaika" in Schleswig-Holstein
Die Spitzen von CDU, Grünen und FDP in Schleswig-Holstein haben am Dienstag in Kiel den Koalitionsvertrag offiziell unterzeichnet. CDU und FDP haben im Landtag gemeinsam nur eine einzige Stimme mehr als die übrigen drei Fraktionen zusammen.

Katja Pähle, SPD-Fraktionsvorsitzende im sachsen-anhaltischen Landtag, wies die Vorwürfe gegen Schulz zurück. "Wahlkampf ist nicht das Hin- und Herwerfen von Wattebäuschen, sondern da muss man auch mal konkret werden".

Zwar ist diese Strategie angesichts der hohen Beliebtheitswerte der Kanzlerin nicht ohne Risiko.

Dortmund. Der SPD-Chef stellt Bedingungen für ein Bündnis und attackiert Merkel so heftig wie noch nie.

CDU und CSU wollen am 3. Juli ihr Wahlprogramm beschließen und vorstellen. Ob sie überhaupt verfassungsmäßig wäre, ist zweifelhaft: Im Grundgesetz ist das Recht auf Asyl verankert.

FDP-Chef Christian Lindner kritisierte auf Twitter den Auftritt von Altkanzler Gerhard Schröder. "Sie hat keine Zukunftsvorstellung mehr", sagte Stegner.

ÖFFENTLICHE DASEINSVORSORGE: Gesundheitsversorgung, Wohnungen, Bildung, Energie- und Wasserversorgung, Abfallentsorgung und so weiter dürfen nach dem Willen der Linken nicht privatisiert werden. Vorausgesetzt, dass sich alle Parteien an ihre "roten Linien" halten. Dann müsste überlegt werden, mit wem man die SPD-Inhalte umsetzen könne.

ABSCHIEBUNG in Krisengebiete: Die Grünen schließen im Programm eine Koalition aus, die in Krisengebiete abschiebt, "die so unsicher sind wie z.B".

Entsprechend derb fielen auch die Kommentare der Linkspartei auf den Parteitag und das Wahlprogramm der Sozialdemokraten aus.

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