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Roger Federer in Halle zum elften Mal im Finale

Roger Federer in Halle zum elften Mal im Finale

Roger Federer demonstriert bei seinem Sieg in Halle große Spielfreude - und zeigt dem gerade aufstrebenden Alexander Zverev dessen Grenzen auf.

TENNIS ⋅ Roger Federer lässt Alexander Zverev im Final von Halle keine Chance. Der topgesetzte Schweizer zog durch das 6:4, 7:6 (7:5) gegen den Russen Karen Chatschanow in sein elftes Endspiel bei den Gerry Weber Open ein. Im vergangenen Jahr feierte er seine Premiere als Turniersieger bei den Profis mit dem Erfolg in St. Vor allem Zverev wurde gegen Gasquet wie schon am Tag zuvor im Viertelfinale vom Spanier Roberto Bautista Agut stark gefordert. "Es ist immer eine Freude, Dich spielen zu sehen", sagte Zverev zu seinem Idol: "Aber heute hättest Du etwas netter zu mir sein können".

Zuletzt in Stuttgart hatte Federer beim Comeback nach seiner Verletzungpause noch in der ersten Runde gegen Tommy Haas verloren.

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In 52 Minuten fegt der Publikumsliebling Zverev vom Platz - und revanchiert sich damit füpr die Halbfinal-Pleite im letzten Jahr. Und auch nicht bei Zverev, dem leicht konsternierten Statisten der grossen Federer-Show, der anschliessend grossmütig bekannte: "Er spielt Wahnsinnstennis". Denn auch im Doppel schaffte er zusammen mit seinem Bruder Mischa am Samstagabend durch ein 6:3, 6:3 gegen Raven Klaasen und Rajeev Ram den Sprung ins Finale. Er habe "wunderbare, unvergessliche Momente" erlebt, sagte Federer. Der 20-jährige Hamburger trifft in einer Wiederauflage des ATP-Endspiels von Montpellier auf Frankreichs Richard Gasquet (ATP 30) - damals, im Februar, hatte Zverev den ersten seiner bisher drei Saisontitel gegen den Franzosen gewonnen. Federer spielte sich in einen Rausch, zauberte teilweise wie bei seinem sensationellen Saisonauftakt, als er die Australian Open und die Masters in Indian Wells und Miami gewann. Darauf angesprochen, hatte Zverev allerdings auch selbst hellsichtig erklärt: "Das macht erst Sinn, wenn Roger aufgehört hat". Und besonders in mentaler Hinsicht wirkte Zverev nicht frisch - im Gegensatz zu Federer. Auch die deutsche Nummer eins fand nun besser in die Partie: Erst ein kraftvoller Ball ins Feld, dann ein Ass, gefolgt von einem Aufschlag, den Federer nicht zurück ins Feld bringen konnte - Zverevs zweites gewonnenes Aufschlagspiel des Duells brachte ihm das 1:1.

Im Fokus steht aber natürlich das Einzel-Finale zwischen Zverev und Federer. Zverev bekam in der Folge aufmunternden Applaus, Federer blieb öfter im Netz hängen, musste mehr Meter machen, aber am Ende stand das zweite Break: 0:3 lag Zverev nach zehn Minuten zurück, und es wurde nicht besser. Zverev konnte da nur anerkennend gratulieren.

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