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Opel-Chef Karl-Thomas Neumann tritt zurück

Opel-Chef Karl-Thomas Neumann tritt zurück

Mitten im Eigentümerwechsel verliert der Autobauer Opel seinen Chef Karl-Thomas Neumann. Neumann gratulierte Lohscheller auf Twitter.

Sein Nachfolger wird der bisherige Finanzchef Michael Lohscheller, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Der bisherige Finanzchef der Opel AG Michael Lohscheller. Von Lohscheller ist all das nicht bekannt. Der abwanderungswillige Karl-Thomas Neumann ist gestern zurückgetreten. Lohscheller kenne Opel und Vauxhall sehr genau und verfüge über ein "fundiertes Verständnis" für den internationalen Markt, erklärte Tavares. "Das ist die gute Nachricht des Tages", schrieb Neumann.

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Auf den so Gelobten wartet jedoch keine leichte Aufgabe. Nach anfänglichem Unverständnis und einiger Sorge zeigten sich zuletzt sogar die Arbeitnehmervertreter zufrieden mit den Verhandlungen und der Ankündigung von PSA, sich an geltende Tarifverträge und Produktionszusagen halten zu wollen. Mit seiner US-Technologie im Ampera-e hat er nun schlechte Karten, denn China geht vor. Anschließend wird mit Job-Streichungen gerechnet, oder, wie Tavares sagte: "Da muss man offen und ehrlich sein: Das Einzige, was Mitarbeiter schützt, ist Gewinn". Denn Top-Manager französischer Konzerne seien "eiskalte Technokraten" und würden ihre Ziele knallhart durchsetzen. Er fungierte zunächst als Mitglied des Vorstands der Adam Opel AG. Davor war er für den Gabelstaplerhersteller Jungheinrich tätig, aber auch für den Autokonzern Daimler und die europäische Tochtergesellschaft des japanischen Produzenten Mitsubishi. PSA-Chef Carlos Tavares hat den Deutschen und den amerikanischen Eigentümern GM zwar zugesichert, dass sich nichts Grundlegendes ändern werde, man sich an die Beschäftigungszusicherungen halten wolle und man gemeinsam mehr Marktanteile weltweit erobern werde. Dies sei in einem Brief des Opel-Managements der Belegschaft mitgeteilt worden.

Neumann war lange Jahre bei VW.

Spekuliert wird über einen Wechsel zum Volkswagen-Konzern. Dazwischen arbeitete er für den Autozulieferer Continental, schied aber nach einem Jahr an der Vorstandsspitze wegen Unstimmigkeiten mit dem Conti-Großaktionär Schaeffler aus. Man dürfe bei einer Volumen-Marke wie Opel die konventionellen Antriebe nicht so stark vernachlässigen, weil sie zu dem Zeitpunkt noch das weitaus größere Geschäftsfeld sein könnten. Die Zukunft des drahtigen Marathon-Läufers Neumann ist noch unklar. Stadler steht derzeit wegen des Abgasbetrugs bei Volkswagen in der Kritik, in den Audi als Lieferant von Motoren verwickelt ist. Doch offenbar hat Neumann Zweifel an diesen Zusagen - oder andere Perspektiven. Sein Vorgänger Neumann erklärte, es sei eine "schwierige persönliche Entscheidung" gewesen, Opel zu verlassen.

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