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Messungen: Zu hoher CO2-Ausstoß bei zwei Diesel-Modellen

Messungen: Zu hoher CO2-Ausstoß bei zwei Diesel-Modellen

Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) wird weiterhin für die standardisierten Messungen zuständig sein. Die Untersuchungen des Verkehrsministeriums zum CO2-Ausstoß haben nur zwei Ausreißer offenbart. Beide Modelle, die nicht mehr produziert würden, hätten den Toleranzwert überschritten. Bei einer Version des Opel Zafira mit 1,6-Liter-Motor und einem Smart Fortwo mit 0,8-Liter-Motor lagen die Emissionen des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) über der zulässigen Toleranzschwelle. Betroffen seien rund 8.000 Fahrzeuge. Zum Bereich des Zulässigen gehört jeweils noch eine Toleranzschwelle von vier Prozent über dem genehmigten Wert. Von diesem Modell gibt es 9000 Stück. Für eine gesicherte Bewertung seien aber noch weitere Messungen an anderen Fahrzeugen des Typs nötig, hieß es. Bewertet wurden zunächst Modelle, die von deutschen Herstellern stammen oder hierzulande als Typ genehmigt wurden. Bei den anderen Modellen wurde nichts beanstandet.

Der CO2-Ausstoß hängt direkt mit dem Spritverbrauch zusammen. Für weitere zehn Autos ausländischer Marken oder mit Typgenehmigung im Ausland laufen noch Prüfungen.

Das Ministerium hatte die gesonderte Untersuchung im Mai 2016 angekündigt, nachdem rund 30 Wagen verschiedener Marken bei Messungen auffällig waren, bei denen es aber in erster Linie um den Stickoxid-Ausstoß (NOx) ging. Wegen überhöhter NOx-Werte wurde ein verpflichtender Rückruf für 2,4 Millionen VW-Diesel angeordnet, bei dem eine verbotene Manipulationssoftware entfernt werden muss.

Ein Kommentator der "Wirtschaftswoche" schätzte die Bekanntmachung Dobrindts unterdessen als Ablenkungsmanöver ein - Dobrindt wolle sich noch schnell als "großer CO2-Aufklärer" präsentieren, bevor der Abschlussbericht des Abgas-Untersuchungsausschusses am Donnerstag im Bundestag debattiert werde und in diesem Zusammenhang möglicherweise auch Kungeleien zwischen Industrie und Politik zur Sprache kämen. Für weitere 630.000 Fahrzeuge mehrerer deutscher Marken haben die Hersteller "freiwillige" Umrüstungen zugesagt. Er fließt zudem in die Berechnung der Kfz-Steuer ein. Mit eventuellen Nachzahlungen bei der Kfz-Steuer müssten betroffene Autobesitzer nicht rechnen, machte Dobrindt deutlich.

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Um mehr Transparenz bei Abgaswerten zu schaffen, plant Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt eine neue Test-Einrichtung. Dafür soll noch in diesem Jahr ein "Deutsches Institut für Verbrauchs- und Emissionsmessungen" als Verein gegründet werden.

Als Folge des Abgasskandals sollen zukünftige Tests an Autos in Deutschland unter realen Bedingungen durchgeführt und die Ergebnisse veröffentlicht werden.

In einem Beirat sollen unter anderem Kommunen, Verbraucherverbände, gesellschaftliche Organisationen und das Bundesumweltministerium beteiligt werden. Vorgesehen ist ein Budget von zwei Millionen Euro pro Jahr. Finanziert werden soll das Institut von den deutschen Autobauern.

Hintergrund der Initiative ist, dass Abgaswerte im normalen Straßenverkehr teils erheblich höher sind als bei bisherigen amtlichen Messungen in Labor-Prüfständen. Die regulären Zulassungstests, die nach einer Vereinbarung in der EU ab Herbst realitätsnäher sein sollen, werden dadurch jedoch nicht ersetzt.

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