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Hochhaus in Wuppertal wird wegen Londoner Inferno geräumt

Hochhaus in Wuppertal wird wegen Londoner Inferno geräumt

Wegen einer Fassadendämmung, die dem Londoner Grenfell Tower ähnelt, wird in Wuppertal ein elfstöckiges Hochhaus geräumt. Das hat die Stadt mitgeteilt. Wegen einer Fassadendämmung, die dem Londoner Grenfell Tower ähnele, habe man sich kurzfristig zu dieser Vorsichtsmaßnahme entschlossen, sagte eine Sprecherin der Stadt am Dienstag. Nach dem verheerenden Feuer dort habe man das Brandrisiko des Hochhauses neu bewertet. Die Betroffenen würden in Ersatzwohnungen untergebracht bis die gefährliche Dämmung entfernt sei. Die Polizei hatte das Haus am Dienstag im Wohnviertel Hilgershöhe schon abgesperrt, Busse waren vorgefahren. Die Bewohner des elfstöckigen Hauses würden daher "Etage für Etage in kommunale Wohnungen im Wuppertaler Stadtgebiet gebracht". Mindestens 79 Menschen starben.

Die Fluchtwege des Hochhauses seien bei einem möglichen Fassadenbrand nicht erreichbar, sagte Eckermann: "Der Zugang zu dem Sicherheitstreppenhaus erfolgt über den Balkon". Der Hersteller der Fassadenteile stoppte inzwischen den Verkauf des betreffenden Materials für Hochhäuser. Die Feuerwehr hatte in vier 22-stöckigen Gebäuden im Stadtteil Camden eine ganze Reihe von Sicherheitsmängeln festgestellt: unter anderem brennbare Fassaden, Fehler bei der Isolierung von Gasleitungen und das Fehlen von Brandschutztüren.

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Das Hochhaus in Wuppertal hat 86 Wohnungen. Vermutlich seien 72 Bewohner betroffen. Es gebe keine Brandmeldeanlage in dem Haus.

Jeder Bewohner dürfe nur einen Koffer mitnehmen, alles andere müsse im Haus bleiben, hieß es am Dienstag. Ein Wachdienst werde aufpassen, dass sie nicht geplündert werden. Man gehe aber nicht davon aus, dass sie ebenfalls evakuiert werden müssen.

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