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Heftige Kritik für Schulz von CDU und CSU Spitzen

Sie wollen ihn kämpfen sehen, und Martin Schulz gibt gleich am Anfang alles. Auch damals lag die SPD weit hinter der Union. CDU-Vize Armin Laschet sagte, Schulz solle seine "billige Attacke" zurücknehmen. Und er enttäuscht die in ihn gesetzten Erwartungen nicht. Die SPD hatte ihr Wahlprogramm am vergangenen Sonntag auf ihrem Sonderparteitag in Dortmund verabschiedet.

Diesen Sonntag findet der Partei-Grossanlass der SPD statt. Die Union glaube, dass der Staat ihr gehöre und ein Sieg der SPD ein Betriebsunfall sei.

"Wenn ich höre, wer sich jetzt alles von den USA emanzipieren will, wundere ich mich selbst über Auftritte in bayerischen Bierzelten".

Grünen-Politiker Volker Beck sagte, seine Partei hätte SPD und FDP gezwungen, bei der Ehe für alle Farbe zu bekennen und einen Strategiewechsel einzuleiten: "Das ist unser Erfolg!" "Venceremos", also: "Wir werden siegen".

Ansonsten setzt Schulz der Kanzlerin, die in seinen Augen die "Arroganz der Macht" auskostet, in Dortmund SPD pur entgegen. In Berliner Kreisen nenne man das vielleicht "asymmetrische Demobilisierung".

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Verteidigt wird seine Formulierung des "Anschlags auf die Demokratie" freilich auch von den Parteifreunden. Zwar habe Schulz in seiner Rede gezeigt, dass er noch nicht aufgegeben habe im Kampf gegen Merkel. Das Steuerkonzept mit der geplanten Entlastung für kleine und mittlere Einkommen sorge für mehr Gerechtigkeit im System, "weil starke Schultern mehr tragen müssen". Und dass die Union sich weigere, ein eigenes Rentenkonzept vorzulegen, werde man Merkel nicht durchgehen lassen. Nach aktuellen Umfragen ist eine Neuauflage der grossen Koalition unter Führung der Union die wahrscheinlichste Machtoption für die SPD. Differenzen zwischen den Schwesterparteien gibt es nämlich durchaus, unter anderem beim Thema Rente. So sollten Demokraten nicht über Demokraten reden. Angesichts der hohen Erwartungen an den Kanzlerkandidaten kam sein Auftritt jedoch ziemlich mau daher. Das Gemecker um die wieder vertagte Vermögensteuer ist verstummt. Er gelang auch, weil der linke Parteiflügel still hielt. "Nichts ist entschieden." Und: "Wir haben gekämpft und aufgeholt".

Überraschend war die Schärfe, mit der Schulz auf den Noch-Koalitionspartner Union losging.

Gabriel hörte nicht auf Schröder - dafür kann der populäre Außenminister nun lässig im blauen Jackett als Zuschauer die Auftritte von Schröder und Schulz verfolgen. Demonstrativ stellt sie sich hinter Martin Schulz.

In der umstrittenen Frage der "Ehe für alle" rückte Merkel am Montag Abend vom klaren Nein der CDU ab. Sie habe genug vom Schweigen und Abwarten und von der ideenlosen Politik der Kanzlerin, der der Machterhalt wichtiger sei, als sich um die Zukunft des Landes zu kümmern. Am 24. September werden wir die Nase vorn haben.

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