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Großbritannien: Terror von London: Zahl der Todesopfer auf sieben gestiegen

Großbritannien: Terror von London: Zahl der Todesopfer auf sieben gestiegen

Menschen sprechen nach der Attacke an einer Absperrung mit einem Polizisten, um zu ihren Unterkünften zurückzufinden.

Drei mutmaßliche Angreifer wurden nach Polizeiangaben acht Minuten nach dem abgesetzten Notruf erschossen. Mindestens 48 Menschen werden verletzt. "Ich denke besonders auch an die Sicherheitskräfte, die schnell vor Ort waren und die drei Täter erschossen haben und damit womöglich ein noch viel schlimmeres Blutbad verhindert haben", sagte de Maizière. Dort nahm die Polizei bei Durchsuchungen am Sonntag und Montag insgesamt zwölf Menschen fest, sieben Frauen und fünf Männer.

Bei dem Terroranschlag mit dem Kleinlastwagen auf der London Bridge hat es laut Polizei "mehr als einen Toten" gegeben.

Zu den Schwerverletzten zählt ein Polizist, der als einer der ersten am Anschlagsort eintraf.

Die Attentäter hätten Westen getragen, die so ausgesehen hätten, als würden sie Sprengstoff enthalten. Die Westen hätten sich dann als Attrappen herausgestellt, teilte die Londoner Polizei weiter mit.

Die Ermittler gingen zunächst von drei Männern am Tatort aus. Zeugen berichten, sie hätten gehört, wie die Männer "Dies ist für Allah" gerufen haben. Dabei handele es sich um den Borough-Markt. Die Konservative Partei von Premierministerin Theresa May setzte heute ihren Wahlkampf vorübergehend aus.

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Beide hatten sich dazu in öffentlicher Sitzung des Geheimdienstausschusses des US-Senats nicht klar geäußert. Putin hatte dem früheren NSA-Mitarbeiter Snowden im Jahr 2013 nach einer spektakulären Flucht Asyl gewährt.

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Auf der London Bridge haben drei Attentäter mehrere Fußgänger überfahren, dann griffen sie eine beliebte Markthalle an. Am Sonntag teilten die Gesundheitsbehörden mit, dass noch 36 Verletzte im Krankenhaus behandelt würden.

Die britische Premierministerin Theresa May ist von der Polizei über die Vorfälle in London informiert worden. Man müsse aber noch weiter ermitteln, um dies mit hundertprozentiger Sicherheit sagen zu können, erklärte Anti-Terror-Chef Rowley. Londons Bürgermeister Sadiq Khan lehnte eine Verschiebung des Votums ab. Die Polizei sperrte große Areale in der Stadt ab. Sie bat die Menschen, nicht leichtfertig Videos und Bilder von den Tatorten in Umlauf zu bringen. Noch frischer ist die Erinnerung an den Terroranschlag von Manchester vor knappe zwei Wochen, als ein Selbstmordattentäter nach einem Konzert seine Bombe in einer Menschenmenge zündete und 22 Menschen mit in den Tod riss. Damals war ein 52-jähriger Mann auf der Londoner Westminster-Brücke mit hohem Tempo in Fußgänger gefahren. Sechs Menschen kamen ums Leben, es gibt Dutzende Verletzte. Der Attentäter wurde erschossen.

Bislang hat sich niemand zum Anschlag bekannt. Zuletzt wurde die Situation nach dem Anschlag in Manchester als "kritisch" gewertet. In einer dem IS nahe stehenden Chat-Gruppe seien Mitglieder am Tattag aufgefordert worden, Zivilisten mit Fahrzeugen, Schusswaffen und Messern zu töten. Bundeskanzlerin Angela Merkel äußerte sich bestürzt.

Als Zeichen der Trauer und des Mitgefühls erstrahlte am Sonntagabend in Londons Partnerstadt Berlin das Brandenburger Tor in den Farben der britischen Nationalflagge. Diese hätten sich gegen Menschen gerichtet, die sich mit ihren Freunden und Familien amüsiert hätten, sagte Rudd in der Nacht zum Sonntag. Sie wünschte den Verletzten eine baldige Genesung.

"Ich bekräftige für Deutschland: Im Kampf gegen jede Form von Terrorismus stehen wir fest und entschlossen an der Seite Grossbritanniens".

Polizisten mit Schutzschilden stehen nach der Attacke auf der Borough High Street in London.

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