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Federer bei Tennis-Turnier zum elften Mal im Finale

Federer bei Tennis-Turnier zum elften Mal im Finale

Halle/Westfalen. Roger Federer nimmt beim Tennis-Turnier im westfälischen Halle Kurs auf seinen neunten Titel. Nach den heißen Temperaturen über die Woche in Halle, begann es am Morgen zu den Endspielen bei den Gerry Weber Open zu regnen. Im Final schlug er den deutschen Youngster Alexander Zverev (ATP 12) nach glänzender Vorstellung 6:1, 6:3.

Am Ende der Lehrstunde blieben Alexander Zverev nur Trost und warme Worte des größten Rasenspielers der Tennis-Geschichte. Beim Stand von 4:3 liess der Schweizer drei weitere Breakchancen ungenutzt, bei 5:3 vergab er zwei Matchbälle. Zverev wirkte nach seinem zweifachen Einsatz im Einzel und Doppel am Samstag müde. Der Schweizer schien dem aufstrebenden Zverev, gegen den er im Vorjahr noch im Halbfinale verloren hatte, zeigen zu wollen, dass es noch ein langer Weg bis an die Weltspitze ist. Federer sagt, in Halle einzutreffen sei ein Gefühl wie nach Hause kommen. Vor allem Zverev wurde gegen Gasquet wie schon am Tag zuvor im Viertelfinale vom Spanier Roberto Bautista Agut stark gefordert.

Es war tatsächlich an diesem 25. Juni auch das nächste Ausrufezeichen in einer Spielzeit 2017, in der Federer selbst für seine Verhältnisse oft das scheinbar Unmögliche möglich macht.

Der topgesetzte Schweizer, der das Turnier in Westfalen bereits achtmal gewinnen konnte, besiegte im Viertelfinal Titelverteidiger Florian Mayer 6:3, 6:4. Es war der erste Aufschlagverlust von Zverev im gesamten Turnier.

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"Es war nicht immer schön, aber ich bin irgendwie durchgekommen", sagte Federer nach dem bislang größten Härtetest für ihn in Halle. Auch im zweiten Durchgang agierte Federer souverän und schaffte das Break zum 3:2.

In 52 Minuten fegt der Publikumsliebling Zverev vom Platz - und revanchiert sich damit füpr die Halbfinal-Pleite im letzten Jahr.

Denn Federer hatte mit dem 21 Jahre alten Chatschanow mehr Mühe, als er es zuvor erwartet haben dürfte. "Aber solange ich gewinne, ist alles okay". Der Rom-Sieger kämpft damit um seinen vierten ATP-Titel der Saison. Nach soliden 70 Minuten und dem vermeintlich entscheidenden Break zum 5:4 im zweiten Satz wackelte er plötzlich und musste zwei Satzbälle abwehren, ehe er sich im Tiebreak knapp durchsetzte.

"Ich bin froh, dass er die Vorhand verzogen hat zum Satzausgleich", gestand Federer. "Darauf ist schon seit zwölf Monaten alles ausgerichtet, und ich bin glücklich darüber, wie ich mich im Moment fühle", hatte der Rekord-Grand-Slam-Turniersieger bereits vor dem Duell mit Chatschanow gesagt.

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