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Ditib will nicht an Friedensmarsch teilnehmen

Ditib will nicht an Friedensmarsch teilnehmen

Es sei das falsche Signal an die Gesellschaft und erst recht in die muslimische Community. Es sei eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft, ein Zeichen gegen den Terrorismus zu setzen.

Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Burkhard Lischka, erklärte: "Ich finde die Absage bedauerlich". Die Ditib werde morgen in allen Moscheen ein Bittgebet gegen den Terror und für den Frieden halten. Lischka fügte hinzu: "Der Wetterbericht sagt im Übrigen für Köln 24 Grad und bedeckten Himmel voraus".

Der grüne Bundestagsabgeordnete Volker Beck beklagte, Ditib habe sich mit der Kritik an der Kölner Kundgebung "als Teil der Zivilgesellschaft abgemeldet". Der Verband werde "immer mehr zum Problembären der islamischen Verbändelandschaft".

Grünen-Politiker Beck erklärte, dass kein Muslim in Deutschland zu der Friedensdemonstration in Köln gehen müsse. Diyanet wiederum ist direkt der türkischen Regierung in Ankara unterstellt.

Für eine gemeinsame Veranstaltung wären Vorgespräche nötig gewesen, lautet ein weiterer Vorwurf an die Veranstalter. "Forderungen nach 'muslimischen' Anti-Terror-Demos greifen zu kurz, stigmatisieren die Muslime und verengen den internationalen Terrorismus auf sie, ihre Gemeinden und Moscheen", heißt zur Begründung in einer Erklärung von Ditib.

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"Das ist der falsche Weg und das falsche Zeichen, denn diese Form der Schuldzuweisung spaltet die Gesellschaft", erklärte der Verband, der eng mit der türkischen Religionsbehörde verbunden ist. "Auch hätten wir den betreffenden Personen vorab erklären können, dass am 22. Tag des Ramadan, an dem in Köln von 3:47 Uhr bis 21:55 Uhr gefastet, also nichts gegessen und getrunken wird, es den fastenden Muslimen schlichtweg nicht zumutbar ist, stundenlang in der prallen Mittagssonne bei 25°C zu marschieren und demonstrieren".

Ditib hatte sich am Mittwochabend von dem Aufruf zur Teilnahme an der Demonstration distanziert. Ditib steht unter dem Einfluss der Türkei und deshalb unter wachsendem Druck aller Parteien in Deutschland.

Das riecht nach Ärger: Der größte Islam-Dachverband in Deutschland, die türkisch-islamische Union Ditib, wird sich nicht an dem in Köln geplanten Friedensmarsch von Muslimen gegen islamistischen Terror beteiligen. Der ehemalige Vorsitzende des Islamrats, Ali Kizilkaya, schrieb auf Twitter, "populistische Alleingänge und Aktionismus sind keine Haltung".

Unter dem Motto "Nicht mit uns" wollen am Samstag in Köln Muslime mit Unterstützung zahlreicher Verbände und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens gegen islamistischen Terror und Gewalt demonstrieren.

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