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Berlin will Erdogans Prügel-Leibwächter von G20-Gipfel in Hamburg auschließen

Berlin will Erdogans Prügel-Leibwächter von G20-Gipfel in Hamburg auschließen

Der Verfassungsschutz befürchtet einem Medienbericht zufolge, dass es beim G20-Gipfel in Hamburg zu einem innertürkischen Konflikt kommen könnte.

Sie prügelten und traten auf Demonstranten ein, die bei einem Besuch von Staatspräsident Recep Erdogan vor der türkischen Botschaft in Washington demonstrierten. Bei den Attacken gegen Anti-Erdogan-Demonstranten waren mehrere Menschen verletzt worden.

Dem Auswärtigen Amt liegt nach einem Bericht der "Welt am Sonntag" eine Liste mit 50 Personen vor, die Erdogan nach Hamburg begleiten sollen. US-Politiker kritisierten die Türkei dafür, gegen mehrere Leibwächter wurden Haftbefehle erlassen.

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Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD) sagte gegenüber der Zeitung: "Auf unseren Straßen hat nur die Hamburger Polizei das Sagen - und sonst niemand". Man werde die türkischen Personenschutzkräfte darauf hinweisen und strikt darauf achten, dass sie sich auch an diese Vorgaben halten, sagte er FOCUS Online. Es bestehe die Gefahr, dass "Stellvertreter-Auseinandersetzungen" zwischen Anhängern der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans PKK und nationalistischen Türken hierzulande eskalierten. Das Auswärtige Amt habe der Türkei deutlich gemacht, dass Leibwächter nicht nach Deutschland kommen sollten, wenn gegen sie in den USA ein Haftbefehl ausstehe, berichtet die "WamS". Davor warnt das Bundesamt für Verfassungsschutz. "Kurden könnten nationalistische Türken angreifen und umgekehrt", sagte ein Verfassungsschützer der "Welt am Sonntag". Die Anwesenheit türkischer Regierungsvertreter werde zudem das regierungsnahe nationalistisch-türkische Spektrum mobilisieren.

Die Stadt drohe zu einem "Tummelplatz" zu werden, auf dem sich Erdogan- und Trump-Gegner, kurdische Gruppierungen sowie Links- und Rechtsextremisten Straßenschlachten liefern könnten, heißt es in dem Bericht unter Berufung auf einen vertraulichen Lagebericht des Verfassungsschutzes.

Auch Hamburgs Sicherheitsbehörden wollen Szenen wie in den USA unbedingt verhindern. Es flogen Flaschen und Steine, doch die Polizei hatte die Situation unter Kontrolle.

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