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Air-Berlin-Großaktionär Etihad bricht Gespräche mit Tui über Ferienflieger ab

Auch nicht mit staatlichen Bürgschaften, an die die Politik hoffentlich nicht ernsthaft denkt. Nun schaltet sich auch die Bundesregierung ein. "Dies ist kein Präjudiz dafür, dass auch eine Bürgschaft gewährt wird", teilte das Ministerium mit. Voraussetzung wäre ein Konzept für die Zukunft des Unternehmens, das von den Landesregierungen in Berlin und Düsseldorf als tragfähig erachtet wird. Die Führung müsse den Mitarbeitern umgehend und ehrlich die Lage beschreiben. Im Moment wisse niemand, wohin die Reise gehen soll, sagte Verdi-Sekretärin Anja Schlosser. In den Unterlagen heißt es, dass die Behörde "jederzeit die finanzielle Leistungsfähigkeit bewerten" und die die Genehmigung aussetzen oder widerrufen kann, "wenn sie nicht überzeugt ist, dass das Unternehmen seinen Verpflichtungen während der nächsten zwölf Monate nachkommen kann". Zudem belasten Schulden von inzwischen mehr als einer Milliarde Euro die Airline schwer. Zu allem Überfluss ist die geplante Ferienflieger-Fusion mit Tuifly am Donnerstag geplatzt. Zuvor waren Verhandlungen mit Tui über einen gemeinsamen Ferienflieger überraschend gescheitert. Sie ist einerseits mit einem 29,2 Prozent starken Aktienpaket Großaktionär bei Air Berlin. Medienberichten zufolge hat Etihad die Gespräche über die Schaffung eines neuen Ferienfliegers abgebrochen. Der Rest war einer österreichischen Stiftung zugedacht. Die Geduld von Etihad ist nun aber erschöpft.

Ein Sprecher von Air Berlin bestätigte am Donnerstag einen entsprechenden Bericht der Zeitung "Die Welt".

Der taumelnde Fluglinien-Konzern Air Berlin will seine Geschäftsfelder deutlicher trennen. "Weitere Details dieser Struktur wird Airberlin zu gegebener Zeit bekanntgeben".

Für die Niki-Anteile hat Etihad 300 Millionen Euro an Air Berlin überwiesen.

Die hoch verschuldete Fluggesellschaft Air Berlin braucht eine neue Strategie für einen Weg aus der Krise. Der Staat würde dann Risiken aus Krediten übernehmen. So könnte das Unternehmen an frisches Geld für eine Sanierung kommen.

Trump sieht sich durch Comeys Aussage "vollständig" rehabilitiert
Die Berichterstattung über die Anhörung des FBI-Chefs James Comey dominierte die US-Medien anschließend wie kein anderes Thema. Comeys Anhörung am Donnerstag drehte sich um die Russland-Affäre, die Rolle Trumps und die Umstände seiner Entlassung.

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Das ergab die Auslosung durch Ex-Profi Sebastian Kehl und DFB-Präsident Reinhard Grindel im Rahmen der ARD-Sportschau in Dortmund. Das Drittliga-Team von Karsten Baumann ließ dann im Achtelfinale gegen Borussia Dortmund eine weitere Sensation folgen.

Abschiebung wegen Kabul-Anschlags verschoben
Auch SPD-Politiker, darunter Kanzlerkandidat Martin Schulz , sprachen sich dafür aus, auf Abschiebungen zunächst zu verzichten. Die Länderchefs und der Bund sind aber übereingekommen, weitere Abschiebungen nach Afghanistan vorerst weitgehend auszusetzen.

Noch sind Tuifly und Niki geschäftlich eng verbunden: 14 Maschinen von Tuifly, die langfristig an Air Berlin vermietet wurden, fliegen derzeit für Niki.

Komplizierte Verhandlungen stehen bevor. An der Kooperation zwischen Lufthansa/Eurowings und Air Berlin ändere sich nichts. "Die Lufthansa steht schon in den Startlöchern".

Air-Berlin-Chef Thomas Winkelmann hatte in dieser Woche zumindest eine erweiterte Partnerschaft mit der Lufthansa ins Auge gefasst. LH-Chef Carsten Spohr hat auch mehrfach weiteres Interesse gezeigt. Drittens müssen kartellrechtliche Fragen geklärt werden - immerhin würden die beiden größten deutschen Airlines zusammengehen. Beim Personalabbau müsste mit den Gewerkschaften eine Lösung gesucht werden. Etihad ließ durchblicken, dass man sich nicht einig wurde, wie das Gemeinschaftsunternehmen aussehen sollte. Denn die Airline vom Golf steckt selbst ist in Nöten: Sie wird als Staatsairline vom Emirat Abu Dhabi sanktioniert, das nun aber unter sinkenden Öleinnahmen leidet.

Seit geraumer Zeit kursiert in der Branche die Vermutung, dass eine Insolvenz bewusst herbeigeführt werden könnte, als eine Art Brachialsanierung. Aber die allermeisten der noch rund 8000 Beschäftigten von Air Berlin würden dann ihren Job verlieren.

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