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AfD-Vorstand rügt André Poggenburg

AfD-Vorstand rügt André Poggenburg

Sachsen-Anhalts AfD-Chef André Poggenburg hält die gegen ihn ausgesprochene Rüge des Bundesvorstands wegen nationalistischer Äußerungen für "rechtlich nicht gerechtfertigt". Insbesondere die von Poggenburg vorgetragene "Erweiterung der Außengrenzen" sei mit der AfD-Programmatik unvereinbar und "rückt die Partei in die Nähe des Rechtsradikalismus".

In einem entsprechenden Beschluss, den der Bundesvorstand der Partei in einer Telefonkonferenz fasste, heißt es, Poggenburg habe sich in der Unterhaltung nach dem Bedarf "über eine Weiterbildung in Sachen 'Erweiterung der Außengrenzen'" erkundigt. Die AfD-Führung warf Poggenburg auch vor, nicht eingeschritten zu sein, als in der Chat-Gruppe von einer "Machtergreifung" und dem "Sieben" von Journalisten gesprochen worden sei.

Den Antrag auf Abmahnung hatten die beiden Spitzenkandidaten der Partei für die Bundestagswahl, Alice Weidel und Alexander Gauland, gestellt. Auch Poggenburg selbst hatte den Slogan zuletzt vehement verteidigt. Aber er habe den Ausspruch explizit nicht wie die NPD verwendet und stehe daher weiterhin dazu. Damit schade er der Partei massiv im Wahljahr.

Stada-Übernahme durch Finanzinvestoren gescheitert
Als Gefahr für die Übernahme hatte zuletzt der hohe Anteil von Privatanlegern gegolten, die rund 27 Prozent an Stada halten. Die Annahmeschwelle von 67,5 Prozent sei nicht erreicht worden, wie die "Financial Times" am Montagabend schrieb.

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Außerdem gründete sie die Website Pottermore .com, in der Fans noch mehr über ihre Welt der Zauberer erfahren können. In den Londoner Studios von Warner Bros. gilt dem weltberühmten Zauberer und seinen Gefährten eine Dauerausstellung.

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Wie die " Elmshorner Nachrichten " berichteten, war der Brand von der Kühlanlage auf dem Dach des Werkes ausgegangen. Es soll keine Verletzten geben, bestätigt der Pförtner gegenüber FOCUS Online.

Weidel behauptete, die AfD verstehe sich als eine "Partei des politischen Realismus", die Probleme lösen wolle. "Wer das nicht versteht, hat in der AfD nichts zu suchen". Der Chat-Verlauf war in der vergangenen Woche von einer linken Internetseite veröffentlicht worden. "Dazu gehört auch, abseitigen Positionen wie der neuerlichen von André Poggenburg deutliche Grenzen zu setzen".

Dresden/Mainz. Den dritten Punkt der von den AfD-Landtagsfraktionschefs beim Arbeitstreffen am Montag in Mainz verabschiedeten Erklärung nannte Gastgeber Uwe Junge "eine für uns ganz wichtige Botschaft". Dort sie die Partei zu mehr Disziplin auf. Wörtlich lautete sie: "AfD ist einig!"

Poggenburg und der Thüringer Fraktionsvorsitzende Björn Höcke waren in Mainz nicht anwesend. Seine Wortwahl "Deutschland den Deutschen "sei als Kampfparole der rechtsextremen NPD bekannt, argumentierte der Landesvorstand damals". Einen Parteiausschluss - so wie Höcke - muss Poggenburg demnach nicht befürchten. Anlass dafür war seine Dresdner Rede vom Januar.

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