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95 britische Hochhäuser auf Brandschutz getestet - alle sind durchgefallen

95 britische Hochhäuser auf Brandschutz getestet - alle sind durchgefallen

Ein defekter Kühlschrank hatte das Feuer im Grenfell Tower ausgelöst. Nach dem Zweiten Weltkrieg seien viele Hochhäuser entstanden, die heutigen Standards nicht mehr entsprächen.

Beim verheerenden Brand im 24-stöckigen Grenfell Tower waren in der Nacht zum 14. Juni mindestens 79 Menschen ums Leben gekommen. Wegen Sicherheitsbedenken wurden im Londoner Stadtteil Camden in der Nacht zum Samstag 4000 Bewohner von fünf Hochhäusern aus ihren Wohnungen geholt und in Notunterkünfte gebracht.

► Die Abgeordneten des britischen Parlaments seien aufgefordert worden, die Brandschutzbestimmungen von 2009 zu prüfen. Alle betreffenden Vermieter sowie die zuständigen Feuerwehren und Rettungskräfte seien über diese Testergebnisse informiert worden, erklärte der für die Kommunen zuständige Staatssekretär Sajid Javid.

Londons Bürgermeister Sadiq Khan schrieb auf Facebook von einer "Vorsichtsmassnahme" und bezeichnete die Räumung als den besten Weg, um die Bewohner zu schützen. Insgesamt sollen bei 600 Hochhäusern die Fassadenverkleidungen untersucht werden. Ende vergangener Woche wurden mehrere Hochhäuser evakuiert.

Fast 70.000 Berliner Haushalte von Stromausfall betroffen
Besonders betroffen ist vor allem Treptow-Köpenick, aber auch Lichtenberg, Karlshorst und Rahnsdorf. Aufhalten lassen sich die Eisernen aber nicht, gleich um 15 Uhr wird trotzdem planmäßig trainiert.

Union gibt Abstimmung "Ehe für alle" im Bundestag frei
Auch Fraktionschef Thomas Oppermann unterstrich: "Wir haben keine Veranlassung, die Koalition vorzeitig aufzukündigen". Die Union werde sich nicht daran beteiligen, das Thema noch diese Woche auf die Tagesordnung des Parlaments zu setzen.

CDU, Grüne und FDP unterschreiben Koalitionsvertrag
Am Dienstagabend billigte ein kleiner Parteitag der Liberalen den Koalitionsvertrag einstimmig bei zwei Enthaltungen. Ein Parteitag der Grünen hatte den Mitgliedern mit 75 Prozent die Zustimmung zum Koalitionsvertrag empfohlen.

Premierministerin Theresa May forderte unterdessen eine landesweite Untersuchung zum Umgang mit brennbaren Fassadenteilen.

Etwa 4.000 Menschen mussten schon am Freitagabend ihr Nötigstes packen und vier Hochhäuser im Norden Londons wegen Brandgefahr räumen. (Bild: Pete Maclaine / Keystone) Die Bewohner, die sich entschieden, ihre Wohnungen zu verlassen. Die Feuerwehr hatte dort erhebliche Sicherheitsmängel festgestellt: unter anderem brennbare Fassaden, Fehler bei der Isolierung von Gasleitungen und das Fehlen von Brandschutztüren. So hatte der mehr als 40 Jahre alte Grenfell Tower mit seinen 120 Wohnungen trotz der Sanierung keine Sprinkler-Anlage. In Interviews sprachen einige Bewohner von einer Überreaktion. Ein 94-Jähriger berichtete Journalisten, dass er nicht ausreichend Tabletten mit sich genommen habe. Nur so könnten Maßnahmen gegen unzureichenden Brandschutz im notwendigen Maße koordiniert werden.

Die Ermittler erwägen demnach eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung.

E-Mails, die Arconic an Bauunternehmen geschickt habt, die an dem Ausschreibungsverfahren für das Projekt beteiligt waren und die die Nachrichtenagentur Reuters gesehen hat, werfen vor allem eine Frage auf: Warum hat Arconic leicht entflammbare Verbundplatten für die Fassade des Grenfell Towers geliefert, obwohl das Unternehmen selbst vor den damit verbundenen Gefahren gewarnt hatte?

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