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"Unschlagbar", aber uneinig: Trump und Erdogan in Washington

Washington. US-Präsident Donald Trump hat seinem türkischen Kollegen Recep Tayyip Erdogan Rückhalt im Kampf gegen die Terrormiliz IS und die verbotene türkische Arbeiterpartei PKK zugesichert. Beide Staaten arbeiteten im Kampf gegen Terrorismus zusammen und die USA unterstützten die Türkei beim Kampf gegen terroristische Organisationen wie den "Islamischen Staat" (IS) und die Kurdische Arbeiterpartei, so der US-Präsident. Das Treffen wurde überschattet von der Entscheidung der US-Regierung, die syrischen Kurden mit Waffen auszurüsten.

Trump sprach am gleichen Tag in einer Fernsehansprache von einer langfristigen Allianz und guten Beziehungen zwischen den USA und der Türkei. Man werde sicherstellen, dass diese Gruppen keine sicheren Zufluchtsorte hätten, hieß es weiter.

Beim ersten Zusammentreffen von Trump und Erdogan traten jedoch die Differenzen hinsichtlich des Vorgehens in Syrien deutlich zutage.

Erdogan kritisierte die Unterstützung erneut.

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Seit Ausbruch des syrischen Bürgerkrieges warnt Ankara vor einer Stärkung der syrischen YPG, dem bewaffneten Arm der "Partei der Demokratischen Union" (PYD), die 2003 auf geheiß der Terrororganisation PKK gegründet wurde. Trump würdigte zudem die Leistungen der Türkei von der Geschichte bis in die Gegenwart hinein.

Trump ging indessen vor den Medien nicht auf die US-Unterstützung für die YPG ein. Der amerikanische Präsident sagte lediglich, dass die Vereinigten Staaten die Türkei im Kampf gegen "Terrorgruppen wie den IS und die PKK" unterstützten und die türkische Führungsrolle in den Bemühungen zur Beendigung "des schrecklichen Mordens in Syrien" zu schätzen wüssten. Erdogan sagte am Dienstag bei seinem Besuch im Weißen Haus in Washington, es sei "absolut nicht akzeptabel", die syrische Kurdenmiliz YPG als Partner für den Kampf gegen den Terrorismus in Betracht zu ziehen.

Washington - Für ein Treffen zwischen den Staatschefs zweier verbündeter Staaten, die gemeinsam in der Nato sind, gingen die Erwartungen weit auseinander. Erdogan dringt seit Monaten auf die Auslieferung Gülens, den er als Drahtzieher des gescheiterten Militärputsches vom Juli 2016 bezeichnet. Gülen, der seit 1999 im selbstgewählten Asyl in den USA lebt, hält den Putschversuch für von Erdogan vorgetäuscht, um Regierungskritiker mundtot zu machen. Trump hat in seinen ersten Amtsmonaten und lange davor dutzendfach bewiesen, dass ihm das Gespür für den angemessenen Umgang mit heiklen Sachverhalten abgeht.

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