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Trump soll Geheiminformationen mit Russland besprochen haben

Unter anderem soll Trump den Ort genannt haben, von dem aus ein befreundeter Geheimdienst hochsensibles Material über den "Islamischen Staat" gesammelt hatte - Informationen, die die Vereinigten Staaten nicht einmal innerhalb der Regierung weitergeben, wie die "Washington Post" unter Berufung auf frühere und aktive Mitarbeiter des Weißen Hauses schreibt. Er ist ein Polit-Neuling, dem es an Überzeugungen ebenso fehlt wie an definierbaren Zielen.

All das macht die Meldung über die ausgeplauderten Infos keineswegs weniger brisant.

Offenbar ging es unter anderem um einen Anschlagsplan des IS. Daher könne nun ein seit Jahren bewährtes Geheimdienstabkommen auf dem Spiel stehen. Kreml-Sprecher Dmitrij Peskow nannte den Bericht über die Weitergabe geheimer Informationen durch Trump an diesem Dienstag "Unsinn". Die Folgen sind potenziell verheerend.

Der Sicherheitsberater fügte hinzu, es gebe "nichts, das der Präsident ernster nimmt als die Sicherheit des amerikanischen Volkes". Was die "Washington Post" aus dem Weißen Haus zutage förderte, gleicht einer Posse auf allergrößter weltpolitischer Bühne. Der Präsident, dessen Beliebtheitswerte weiter rapide sinken, steckt kurz vor seiner ersten Auslandsreise in der Bredouille. Denn solche Enthüllungen haben Konsequenzen ausserhalb der USA: Sicherheitsbehörden in Europa verlassen sich darauf, von den diversen US-Diensten mit Details versorgt und im Ernstfall vorgewarnt zu werden.

Gleichzeitig gerät auch die WP als US-Medium weiter in die Kritik dafür, dass immer wieder fehlerhafte Beiträge unter Verweis auf angebliche anonyme Quellen veröffentlicht würden, die niemand nachprüfen könne.

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Fußball-Zweitligist Union Berlin hat sich für die kommende Saison die Dienste von Offensivspieler Marcel Hartel gesichert. FC Union. "Marcel ist ein hochtalentierter Spieler, der in den letzten Jahren eine hervorragende Ausbildung genossen hat.

Nach Wahlniederlage - Albig beendet politische Karriere
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Österreichs Regierung plant geordnetes Ende ohne Streit
Er habe mit Justizminister Wolfgang Brandstetter einen "sehr soliden und guten Vorschlag" gemacht, sagte Kurz vor dem Ministerrat. Für Montagabend war nach Vier-Augen-Gesprächen noch ein gemeinsames Treffen zwischen Van der Bellen, Kern und Kurz geplant.

Auf CNN mutmasste Kayyem, der IS habe den Agenten, der die Information an den US-Partnerdienst lieferte, wohl bereits ausfindig gemacht.

Vor diesem Hintergrund sind die Aussagen von einigen prominenten Republikanern zu verstehen. Später bezog der US-Präsident selbst Stellung, in zwei Tweets: Er habe mit Russland Fakten über Terrorismus und Flugsicherheit teilen wollen, schrieb Trump. "Jeder Präsident muss sorgsam sein". "Der Präsident gab keine Militäreinsätze preis, die nicht schon öffentlich bekannt waren", ergänzte er. Auf dieses Recht pochte Trump nach der Enthüllung durch die Washington Post auch auf Twitter.

Trump erklärte über den Kurznachrichtendienst Twitter, es habe sich um Informationen zu Terrorismus und zur Sicherheit des Flugverkehrs gehandelt. Das Schweigen der Mehrheit der Konservativen wird täglich peinlicher.

Mit seinem Besuch bei Donald Trump will der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan eigentlich "eine neue Seite" in den Beziehungen zu den USA aufschlagen.

Der kürzlich ausgeschiedene Geheimdienstkoordinator James Clapper warf Trump vor wenigen Tagen mit Blick auf die Entlassung von FBI-Chef Comey vor, einen "Angriff" auf staatliche Institutionen gestartet zu haben. Trump habe mit den Russen über eine Reihe von Themen gesprochen.

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