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Klitschko dreimal am Boden - Joshua siegt durch Ko

Klitschko dreimal am Boden - Joshua siegt durch Ko

Das Anfang vom Ende in der elften Runde. Titelverteidiger Anthony Joshua würdigte Klitschko auf der abschließenden Pressekonferenz: "Ich habe den ultimativen Respekt für ihn, für das, was er innerhalb und außerhalb des Ringes erreicht hat". 90 000 Zuschauer im ausverkauften Londoner Wembley-Stadion standen bei dem hochklassigen Gefecht vor Begeisterung Kopf. Das Ring-Duell lässt nichts zu wünschen übrig. Fortsetzung folgt - wenn Klitschko das will.

Was für ein Kampf im Wembley-Stadion. Arnold Schwarzenegger war so begeistert vom Kampf, dass er auf Twitter beiden Boxern zu "einem der aufregendsten Kämpfe, die ich je gesehen habe" gratulierte und er hoffte, dass es einen Rückkampf geben wird. Drehte den Kampf nach dem Niederschlag in der fünften Runde zeitweise.

Danach beruhigte sich das Geschehen für zwei Runden etwas, ehe ab der neunten Runde wieder der Lokalmatador langsam, aber sicher das Kommando übernahm. "Runde wieder zurückzukommen. Wladimir will bestimmt nicht so abtreten". Die ukrainische Hymne, von seiner Schwägerin Natalia gesungen, ging in den Buhrufen der Masse unter. Deshalb blieb dem Ringrichter keine andere Wahl, als das ungleiche Schauspiel vorzeitig zu beenden. Auch das deutsche Box-Idol Henry Maske meinte in der "Welt": "Da geht es nicht um Kleingeld".

Und niemand ist in Sicht, der ihn auf diesem Weg stoppen könnte. Mit seinem TV-Partner RTL hat Klitschko noch einen Vertrag für drei Kämpfe. Joshua hingegen betonte: "Wenn er ein Rematch will, kämpfe ich gern gegen ihn". Bernard Hopkins (USA) gewann mit 48 Jahren und 53 Tagen noch einmal den Gürtel. Die größte Stärke des 26-jährigen Linksauslegers ist, dass er keine Schwächen hat.

"Der junge britische Boxer ist auf dem Weg, ein weltweites Phänomen zu werden, nachdem er Routinier Klitschko in einem nervenaufreibenden Kampf bezwang", schrieb die britische "Times" nach dem Sieg in der 11. Beeindruckend aber nicht nur die weiße Weste.

Den Weg zum umjubelten Abbruchsieg (technisches Knock-out) hatten sich viele seiner Anhänger und vermutlich auch er selbst sicher leichter vorgestellt. 2012 holte er dazu bei den Olympischen Spielen in seiner Heimat die Goldmedaille.

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Wladimir Klitschko wird in der Rundenpause behandelt. Sein mittlerweile zurückgetretener Boxkollege Floyd Mayweather würde dafür sicher nicht in den Ring steigen.

In der Tat boten beide Boxer einen Kampf für die Geschichtsbücher. Runde. Es war die zweite Niederlage am Stück, ein Novum in der bisherigen Karriere des Mannes, der gemeinsam mit seinem Bruder Vitali das Box-Schwergewicht ein Jahrzehnt lang dominiert hatte.

"Ein Schwergewichtskampf für die Ewigkeit".

Um kurz vor Mitternacht war es passiert: In der elften Runde brach der Ringrichter den Kampf des Jahres ab, nachdem der 41-jährige Klitschko zweimal zu Boden geschickt worden war. Klitschko, die Legende am Ende? 'Ein sensationeller Kampf' "Im Nachhinein kann man natürlich sagen, ich hätte nach dem Niederschlag mehr machen sollen".

"Ein Kampf wie die Wiedergeburt einer Sportart". Es schrillte und Joshua guckte, sein Blick sagte: "Nicht schlecht, Respekt".

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