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Internet Computer Europol Kriminalität Deutschland International: Vorsichtige Entwarnung nach globaler Cyberattacke

Die europäische Polizeibehörde Europol hat nach der weltweiten Cyberattacke am Montagvormittag vorsichtige Entwarnung gegeben.

Bislang ist noch nichts über die Hintermänner des Cyber-Angriffs bekannt. Wie ein Sprecher der Bahn in Stuttgart am Samstagmorgen mitteilte, war der Betrieb durch den Trojaner-Angriff nicht beeinträchtigt. "Regierungsnetze sind nach wie vor nicht betroffen". Da die Attacke stoppte, während in den USA noch früher Morgen war, blieben dortige Unternehmen und Behörden weitgehend verschont. Europol hatte vor einem Chaos zum Wochenbeginn gewarnt, wenn viele Nutzer nach zwei freien Tagen ihren Computer wieder einschalteten.

Die Ausbreitung der Schad-Software sei eingedämmt worden, sagte ein Sprecher in Den Haag.

Wer steckt hinter der Attacke und wie wurde sie ausgeführt? In Deutschland führt das Bundeskriminalamt die Ermittlungen.

Durch den Angriff mit dem Erpressungs-Trojaner "Wanna Cry" waren nach Angaben von Europol am Wochenende sicher rund 200 000 Computer in 150 Ländern betroffen.

Erste Meldungen über die Attacke hatte es am Freitagabend aus Großbritannien gegeben: Dort waren vor allem Krankenhäuser betroffen. Mehr als 20.000 Tankstellen des chinesischen Öl-Giganten CNPC gingen demnach offline. Die Situation sei derzeit unter Kontrolle, dennoch handele es sich um eine äußerst ernstzunehmende Bedrohung, sagte der Heimatschutzberater von Präsident Donald Trump, Tom Bossert, dem Sender ABC News. Laut Zahlen der Sicherheitssoftware-Firma Symantec wuchs das Ausmaß der Attacken im vergangenen Jahr um 36 Prozent. Nach Angaben der Zeitung "Telegraph" arbeitet der Mann jetzt mit dem britischen Geheimdienst zusammen, um weitere Attacken abzuwehren.

Die Erpressungssoftware "WannaCry" hatte auf den infizierten Rechnern alle Daten verschlüsselt. Die Software der Hacker verschlüsselt alle Daten auf dem befallenen Rechner.

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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rief Computerbesitzer dazu auf, die von Microsoft angebotenen Updates zu installieren. Bisher nahmen die Erpresser nach Erkenntnissen von IT-Sicherheitsforschern, die Bewegungen auf Bitcoin-Konten beobachten, allerdings nur wenige Zehntausend Dollar ein. Während Teile der Wirtschaft gut aufgestellt sind, gibt es in anderen Teilen Nachholbedarf.

In Deutschland erwischte es Anzeigentafeln und Überwachungstechnik bei der Deutschen Bahn. Über die anderen Regionen in China gab es keine Angaben. Das gehe aus dem neuen Anlagensicherheits-Report 2017 hervor. Zudem sollten wichtige Daten extern gesichert werden. In Unternehmen ist ein Hindernis, dass zum Teil komplexe Strukturen aus Zehntausenden Computern gemanagt werden müssen. Daraufhin erscheint eine "Lösegeldforderung", nach deren Zahlung der PC angeblich wieder freigegeben wird.

Bei der Deutschen Bahn fielen teilweise digitale Anzeigetafeln sowie Ticketautomaten an Bahnhöfen aus.

Seit der Cyber-Attacke auf die Deutsche Bahn sind die Anzeigetafeln am Nürnberger Hauptbahnhof gestört. Besonders ärgerlich für Bahnreisende: Auch Fahrkarten-Automaten waren betroffen. In Frankreich stand in einer der größten Fabriken des Autoherstellers Renault die Produktion am Montag noch still. Informatiker sollten verhindern, dass sich das Virus von möglicherweise infizierten Rechnern aus weiter verbreite, sagte eine Sprecherin. 3500 Mitarbeiter blieben zu Hause. Diese Schwachstelle hatte sich einst der US-Geheimdienst NSA für seine Überwachung aufgehoben, dann hatten Hacker sie publik gemacht.

Der Software-Konzernriese gab den Regierungen eine Mitschuld. Ein vergleichbares Szenario mit konventionellen Waffen wäre, wenn dem US-Militär einige seiner "Tomahawk"-Marschflugkörper gestohlen würden. Die Sicherheit des Bahnverkehrs war zu jedem Zeitpunkt gewährleistet", sagte er der "Bild am Sonntag". Um sich in Zukunft möglichst gut vor solchen Angriffen zu schützen, werde sich eine Task Force mit diesen Fragen auseinandersetzen, hieß es.

Das Sicherheitsupdate von Microsoft vom 14. März 2017 (MS17-010) steht unter https://technet.microsoft.com/de-de/library/security/ms17-010.aspx zur Verfügung.

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