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IG-Metall: 35 Stunden-Woche bleibt der Maßstab

IG-Metall: 35 Stunden-Woche bleibt der Maßstab

Der Ton wird langsam schärfer. "Das sind keine Arbeitszeiten, die zum Leben passen".

Die 35-Stunden-Woche gilt nur in Westdeutschland, im Osten sieht der Flächentarif noch eine Arbeitszeit von 38 Wochenstunden vor. Die IG Metall wirft den Arbeitgebern vor, die im Jahr 1995 umgesetzte 35-Stunden-Woche über die Jahre hinweg aufgeweicht zu haben. Für IG Metall-Chef Jörg Hofmann hat die Zahl 35 "einen hohen Stellenwert als Orientierungsmarke", obwohl sich immer weniger daran halten. Ihre Arbeitszeit beträgt zwischen 30 und 40 Stunden in der Woche. Zwei Drittel der Befragten würden gern kürzer arbeiten als sie es tatsächlich tun.

Die mit 2,3 Millionen Mitgliedern größte deutsche Gewerkschaft hat in den vergangenen Monaten 680 000 Beschäftigte in rund 7000 Betrieben nach ihren Erfahrungen und Wünschen mit der Arbeitszeit befragt.

Er stützt sich auf Zahlen aus einer bundesweiten Beschäftigtenumfrage der IG Metall, bei der sich aus den vier Mitte-Ländern Hessen, Thüringen, Rheinland-Pfalz und Saarland mehr als 84 000 Menschen beteiligt haben.

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Die "Gehaltsoptimierer" sind überwiegend jüngere Männer mit Berufsausbildung, die selten nach Tarifvertrag beschäftigt sind und in den Bereichen Produktion, Finanzen oder Handel arbeiten. 82,3 Prozent würden gerne die Arbeitszeit zeitweise absenken, etwa um Kinder zu erziehen, Angehörige zu pflegen oder sich beruflich weiterzubilden.

Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall verlangt kostenneutrale und flexible Arbeitszeitregelungen.

Der Verband verwies auch auf eine eigene, bereits im März veröffentlichte Umfrage zu dem Thema. "Wer persönliche Auszeiten nehmen will, soll sich die selber erarbeiten, so das klare Votum der Beschäftigten".

Die Befragung der IG Metall zeigt aber auch, dass sieben von zehn und damit eine deutliche Mehrheit der Beschäftigten mit ihrer Arbeitszeit zufrieden sind - vor allem in Unternehmen, in denen Tarifverträge gelten. Wenn sich diese Haltung fortsetze, laufe man in eine "konfliktäre Tarifrunde".

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