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Formel 1 live: So steht es aktuell beim Grand Prix von Sotschi

Formel 1 live: So steht es aktuell beim Grand Prix von Sotschi

Es war der erste Sieg des Finnen bei einem Grand Prix. Er freut sich lieber darüber, wie es insgesamt um Ferrari und den Kampf an der Spitze der Formel 1 vor dem Europaauftakt in zwei Wochen in Barcelona steht: "Ich glaube, es ist sehr eng zwischen uns und Mercedes".

Bei Mercedes war man zunächst natürlich hocherfreut, nach der Qualifikationsniederlage gegen Ferrari doch noch gewonnen zu haben. In Russland waren die Italiener in allen Trainings voran.

Vettels Ferrari-Teamkollege Kimi Räikkönen sicherte sich den dritten Rang und sorgte damit dafür, dass der Deutsche seine WM-Führung trotz des verpassten Sieges recht deutlich ausbaute. "Er ist die coolste Socke auf dem Grid", lobte Niki Lauda den Mercedes-Neuzugang. Ganze 81 Rennen brauchte der "neue Iceman" (Guardian) nämlich für seinen Premieren-Erfolg und damit exakt so lange wie Eddie Irvine, Party-König und nebenbei einstiger Ferrari-Teamkollege von Michael Schumacher. Auf die Frage, ob er das Gefühl habe, dass Mercedes auf dem Kurs in der Stadt der Olympischen Winterspiele von 2014 um den Sieg mitfahren könne, entgegnete Teamchef Toto Wolff: "Nein, das Gefühl hab ich nicht".

WM-Spitzenreiter Sebastian Vettel dürfte es mit Interesse verfolgen. Das Machtgefüge bei Mercedes verschiebt sich langsam, Lewis Hamilton steht unter Druck. Der Brite belegte den vierten Rang in Sotschi. Der Engländer fuhr erstmals seit Juni des Vorjahres in einem Rennen, das er beendete, nicht auf das Podest. Die vorne losbrausenden Vettel und Räikkönen mussten Valtteri Bottas die Führung überlassen und sich hinter dem Finnen einreihen, der zwar nicht besser wegkam als Vettel, auf dem langen Weg zum ersten Anbremspunkt aber im Windschatten vorbeiflog. "Ich denke im Moment nicht daran", behauptet er.

Vielmehr beschäftigt Hamilton, warum er an der Schwarzmeer-Küste diesmal hinterherfuhr.

Nach seinem Wutausbruch samt gestrecktem Mittelfinger fand Sebastian Vettel schnell wieder die Beherrschung. "Zu jammernd, zu unbeständig, zu angespannt", spottete die italienische "Gazzetta dello Sport" über den Superstar.

La Stampa: "Bottas spielt Ferrari einen bösen Streich".

"Corriere della Sera": "Valtteri Bottas, vom Zeitarbeiter zum Alptraum Hamiltons".

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In Wahrheit ist es ein tragischer Trainingsunfall aus dem Jahr 2013, bei dem ein Mörser versehentlich zündete. Elf weitere Menschen wurden verletzt, wie der " Augusta Chronicle " zwei Tage später schrieb.

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Der Finne kam so unverhofft zu seiner großen Chance, die er nun konsequent zu nutzen sucht. Und dann zeigte Vettel dem Brasilianer den Mittelfinger - auch das sah man nicht zum ersten Mal in der Karriere des Mehrfach-Weltmeisters. "Er hat bewiesen, dass er gewinnen kann". Wie immer kam er.

Überschwängliche Freudenausbrüche oder große Emotionen blieben auf der Grand-Prix-Strecke in Sotschi aus.

Auch Bottas war erleichtert. Er schoss an seinem Landsmann und an Vettel vorbei und setzte sich nach vorn.

"Es hat etwas gedauert", sagte der Sieger beinahe entschuldigend über Boxenfunk, doch die Freude war bei aller finnischen Coolness nicht zu überhören, "die Wartezeit war es wert". "Dann wird man auch den ersten Platz bekommen".

Zuhause in Oxford jubelte Ehefrau Emilia mit ihrem Mann.

Er beschwert sich erstmal über "Bremsklotz" Felipe Massa, der ihn beim Überrunden kurz vor Schluss behindert habe: "Ich habe alles versucht, Valtteri einzuholen". Vorerst ist er bei den "Silberpfeilen" nur für ein Jahr gebunden. Stattdessen kann es schon reichen, wenn man einfach seine eigene Performance abliefert.

Sebastian Vettels Jubel im Ferrari nahm fast schon weltmeisterliche Züge an.

Teamwertung: 1. Mercedes 136 Punkte, 2.

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