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Die Rundfunkgebühren sollen steigen - aber warum eigentlich?

Die Rundfunkgebühren sollen steigen - aber warum eigentlich?

Es sei auch für die öffentliche Akzeptanz wichtig, den Rundfunkbeitrag möglichst gering zu halten, räumte der KEF-Chef ein. Als Grund wird unter anderem die Digitalisierung angeführt, weshalb mit einer Beitragserhöhung in in einer "ungewohnten Größenordnung" zu rechnen sei. Vor allem technischer Natur wird seitens der KEF mit steigenden Investitionen gerechnet: Die Umlegung von immer mehr Fernsehinhalten auf die Mediatheken im Internet stelle beispielsweise eine große finanzielle und infrastrukturelle Herausforderung dar.

Nach aktuellen Berechnungen der Kommission für den Finanzbedarf der öffentlich-rechtlichen Sender (KEF) könnte der Rundfunkbeitrag bald wieder ansteigen.

Wie sich die erwartete Erhöhung allerdings genau gestaltet, könne erst im Geschäftsjahr 2019/2020 gesagt werden, wenn genau gesagt werden kann, welche Aufwände der Anstalten von Nöten sind und anstehen.

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Auf die deutschen Haushalte dürften deutlich höhere Belastungen durch den kaum vermeidbaren Rundfunkbeitrag zukommen.

"Ich gehe davon aus, dass das auf jeden Fall über einem Euro Zusatzbeitrag liegen wird", sagte Heinz Fischer-Heidlberger, Chef der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF), im MDR.

Fischer-Heidlberger sagte, dass Beitragsstabilität in der nächsten Gebührenperiode wegen steigender Kosten nicht möglich sei. Der Überschuss aus den Rundfunkgebühren fällt auch beim ZDF weit geringer aus als kalkuliert. Die Entscheidung fällen die Länderchefs. In den kommenden Jahren müssen sich Zuschauer auf Mehrkosten einrichten. Im März 2014 erfolgte eine Anpassung nach unten, seitdem liegt der Beitrag bei 17,50 Euro. Die Rücklagen von 381 Millionen Euro eingerechnet, fehlen der ARD unter dem Strich nach jetziger Prognose bis 2020 dann 139 Millionen Euro.

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