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Brexit-Antrag in Brüssel eingegangen

Brexit-Antrag in Brüssel eingegangen

Doch es werden zwei harte Verhandlungsjahre. "Sie haben ihren großen Finanzplatz in London, aber sie werden den Zugang zum EU-Markt nicht wie gewohnt behalten, wenn sie nicht auch die Regeln des europäischen Raumes akzeptieren". Das geht ebenfalls aus dem Vorschlag für die Leitlinien der EU hervor.

Es gebe "unzählig viele Dinge", die in diesem Scheidungsverfahren geklärt werden müssten, um Unsicherheiten auf beiden Seiten des Ärmelkanals zu vermeiden, sagte der Sprecher. Damit beginnt ein zweijähriger Verhandlungsprozess über die Entflechtung der Beziehungen.

Die britische Premierministerin Theresa May sagte im Parlament in London, sie wolle einen "reibungslosen, geordneten EU-Austritt".

Großbritannien war nämlich eines der wenigen Länder, die nach der EU-Osterweiterung 2002 keine Arbeitsmarktbeschränkung für Bürger aus den neuen Mitgliedsländern erlassen hat. Die finanziellen Verpflichtungen Großbritanniens an die EU werden von Brüsseler Experten auf bis zu 60 Milliarden Euro geschätzt. Im März 2019 endet voraussichtlich die EU-Mitgliedschaft des Landes. Bei substanziellen Fortschritten könnten in einer zweiten Verhandlungsphase Vorbereitungen für das Anschlussabkommen beginnen, auch wenn es erst nach dem Brexit beschlossen werden könne.

► Nach Ansicht von Finanzminister Schäuble müssen sich die EU-Staaten darauf einstellen, "dass versucht werden wird, die verschiedenen EU-Staaten mit ihren speziellen Interessen gegeneinander auszuspielen".

Tusk hat aus seiner Enttäuschung über den Brexit-Antrag Großbritanniens kein Geheimnis gemacht. Eine EU-Außengrenze zur Republik Irland, die der Brexit mit sich bringt, könnte den wackligen Frieden in der jahrzehntelangen Bürgerkriegsregion bedrohen.

Die Verhandlungslinie der EU soll bei einem Sondergipfel am 29. April verabschiedet werden.

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Das Papier dient als Vorgabe für EU-Chefunterhändler Michel Barnier und dessen Mandat.

May fordert faire Verhandlungen - für die EU und Grossbritannien. Darüber hinaus sei die EU bereit zu weiteren Abkommen, etwa zur Terrorismusbekämpfung. May bot der EU zudem eine Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen nach dem Brexit an.

Ein paar Minuten lang spricht Donald Tusk von dem Brief aus London.

Es geht insbesondere um die rund 3,2 Millionen EU-Bürger in Großbritannien, vor allem ihre Aufenthalts- und Arbeitsrechte und Ansprüche an die Sozialversicherungen. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble plädierte für eine konsequente Haltung der EU. "Das ist ein historischer Moment, von dem es kein Zurück geben kann", sagte May am Mittwoch im Parlament in London. Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon nannte den Brexit am Mittwoch einen "Sprung ins Ungewisse".

Nach einem vorab veröffentlichten Rede-Manuskript verleiht May der Hoffnung Ausdruck, dass die durch das Brexit-Votum vom Juni vergangenen Jahres aufgerissenen gesellschaftlichen Gräben überbrückt werden können und sich die "Entschlossenheit" durchsetzt, das Ergebnis des Votums "zu einem Erfolg zu machen".

Die Leitlinien, die Tusk am Freitag an die Regierungen der verbleibenden 27 EU-Staaten geschickt hat, werden in den kommenden Wochen womöglich noch verändert.

Demnach lehnt die EU überdies die von Premierministerin Theresa May geforderten parallelen Verhandlungen über den Brexit und die künftigen Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien ab.

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