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Düsseldorfer Axt-Täter war wohl in "psychischer Ausnahmesituation"

Düsseldorfer Axt-Täter war wohl in

Ein mit einer Axt bewaffneter Mann hat im Düsseldorfer Hauptbahnhof mehrere Menschen verletzt. "Der Verdächtige hat offenbar psychische Probleme", so die Polizei Düsseldorf. Die Polizei stellte eine Axt sicher. Zunächst ist von mehreren Angreifern und zwei Festnahmen die Rede. In Grafing sticht er auf dem Bahnsteig sowie auf dem Bahnhofsvorplatz drei weitere Männer nieder und verletzt die Opfer schwer. Der mutmaßliche Täter wurde bei der Flucht am Donnerstag festgenommen.

"Es fahren momentan alle Züge planmäßig", sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn. Man muss nicht automatisch immer von einer Traumatisierung ausgehen. Auf dem Vorplatz benutzt er eine junge Frau als menschliches Schutzschild und verletzt sie am Hinterkopf. "Einem Fahrgast gelang es, den Täter hinauszuschubsen". Der Angreifer habe mit Tritten und Faustschlägen versucht, sie wieder zu öffnen, das sei ihm aber nicht gelungen. Er habe "geistesgegenwärtig reagiert", lobt Kriminaldirektor Kneib.

Vermutlich habe er dadurch Schlimmeres verhindert.

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13 Uhr: Polizeipräsident Norbert Wesseler: "Kurz vor 21 Uhr ist ein Täter mit einer Axt bewaffnet im Bahnhof unterwegs gewesen und hat wahllos auf Passanten eingeschlagen". Weil das Geschehen als Amoklage eingestuft wird, sind in der Spitze bis zu 500 Kräfte im Einsatz. Einzelheiten zum Täter und zu dessen Motiv machte der Sprecher nicht. "Wir hatten recht schnell eine relativ gut sortierte Informationslage". Er habe seinen Bruder als vermisst gemeldet, weil dieser am Abend nicht zu Hause gewesen sei. Sein Bruder habe berichtet, dass er sich vor einer Woche eine Axt gekauft habe, weil er sich verfolgt fühle. Noch in der Nacht zum Freitag durchsuchen Ermittler die Wohnung des Mannes und finden ein Attest, das ihm eine "paranoide Schizophrenie" bescheinigt. Der Mann habe ganz offensichtlich unter Verfolgungswahn gelitten. Hinweise auf Mittäter gebe es nicht. Lediglich aus dem Jahr 2015 existiere ein polizeilicher Eintrag, dass er sich einmal selbst gefährdet habe. Dabei soll er durchblicken lassen haben, dass er es darauf angelegt habe, von der Polizei mit Schüssen gestoppt zu werden.

Der Hauptbahnghof der nordrhein-wesfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf. Dort, wo täglich 270 000 Pendler, Geschäftsreisende, Touristen, Familien unterwegs sind. Zudem wolle sie in persönlichen Briefen an die Opfer ihre Genesungswünsche übermitteln. "Dank an die Rettungs- und Polizeikräfte".

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